Bis sich unsere heutige Wanduhr aus den anfänglichen Uhren entwickelt, verging eine Menge Zeit. Wanduhren mit dekorativen Gehäusen entstanden nämlich erstmals im 18. Jahrhundert.
Schon in der prähistorischen Zeit wollten die Menschen die Zeit bemessen. Sie richteten sich nach Himmelbeobachtungen und konnten so in etwa, Jahreszeiten und Wetter vorherbestimmen. Die alten Ägypter entdeckten etwa um 3000 v. Chr., dass man die Zeit auch anhand des Sonnenverlaufs messen könne und so entstand die erste Uhr, die Sonnenuhr. Aber diese funktionierte eben nur am Tage und wenn die Sonne schien. Später entwickelte man die Wasseruhr, die unabhängig von der Sonne funktionierte und versah diese schon mit einem Zahnräderuhrwerk.
Jedoch erst im 13. Jahrhundert ging die Entwicklung so weit, dass man die ersten mechanischen Uhrwerke herstellte, das im 15. Jahrhundert möglich machte, dass man anhand einer Taschenuhr, die Zeit auch unterwegs immer im Blick haben konnte. Das damalige Federuhrwerk, welches regelmäßig aufgezogen werden musste, ist uns heute noch in Erinnerung.
Uhren wurden dem Menschen immer wichtiger, immer und überall wollte man die Zeit messen und das auch in den Wohnstuben. Im 18. Jahrhundert kam man dann darauf, das Uhrwerk in ein dekoratives Gehäuse zu integrieren, damit die Uhr sich wie ein Kunstwerk an der Wand harmonisch in das Wohnambiente einfügt.
Eine der schönsten antiken Uhren, die Carteluhren, zeigen sehr deutlich den Wandel vom einfachen Zeitmesser zum Wohnaccessoire. Neben ihr entstand die Pendeluhr, die sehr weite Verbreitung fand und auch heute noch gebaut wird.
Seit der Idee, Uhren als Wohnraumdekoration zu verwenden, bekamen Uhren immer wieder ein neues Gesicht. Heute kann man unter den verschiedensten Gehäuseformen, klassischen Uhrwerken oder stille Quarzuhrwerke und in jeglicher Preisklasse seine Wanduhr wählen.