Weiße Zähne sehen nicht nur schön aus, sie verleihen auch ein schöneres Lächeln. Doch leider ist nicht jeder Mensch von Natur aus mit weißen Zähnen ausgestattet worden. Oftmals wird vorschnell behauptet, dass Kaffee, Tee und Nikotin ursächlich dafür sind. Dem ist aber nicht immer so, denn jeder Mensch hat andere Gene, die auch die Farbe der Zähne beeinflussen können.
Heute ist das aber längst kein unlösbares Problem mehr, denn Zahnärzte bieten für diese Zwecke professionelles Zahnbleaching an. Zunächst sollte man wissen, dass es verschiedene Methoden des Zahnbleachings gibt. Außerdem geht es nicht ohne gründliche Voruntersuchung, weil gewisse Voraussetzungen erfüllt sein sollten.
Soweit es sich um ein gesundes Gebiss handelt und die Zähne sauber sind, steht einem Zahnbleaching nichts mehr im Wege. Unter Sauberkeit wird hier allerdings vorausgesetzt, dass dem Bleaching eine professionelle Zahnreinigung vorausgegangen sein muss. Es dürfen keine Rückstände von Verfärbungen vorhanden sein, die durch Lebens- und Genussmittel entstanden sind. Anschließend kann der Zahnarzt über den Umfang der notwendigen Aufhellung aufklären und die verschiedenen Methoden erläutern.
Zum einen gibt es das sogenannte Home Bleaching, hier wird dem Gebiss des Patienten eine Zahnschiene, welche Peroxidgel enthält, angepasst. Diese muss dann für einen begrenzten Zeitraum getragen werden, damit den Zähnen durch die Einwirkung des Peroxids die Farbstoffe entzogen werden. Der Vorgang kann bei Bedarf wiederholt werden.
Dann gibt es noch das Power oder Office Bleaching, hier wird Peroxid direkt auf die Zähne aufgetragen. Das Zahnfleisch wird während dieser Behandlung durch Abdeckung geschützt. Die Behandlung dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten.
Bei der dritten Methode handelt es sich um die sogenannte Walking-Bleach-Technik, welche man bei abgestorbenen Zähnen anwendet. Hierzu wird der einzelne Zahn geöffnet, um einen mit Peroxid getränkten Wattebausch einzulegen. Der Zahn wird für die Dauer der Einwirkung zunächst provisorisch verschlossen. Nach Eintritt des gewünschten Ergebnisses wird der Wattebausch schließlich entfernt und der Zahn dauerhaft verschlossen.
Ein Gebiss mit Kronen und Füllungen, besonders im Frontbereich, eignet sich weniger gut, da die Gefahr von unterschiedlichen Verfärbungen besteht. Grundsätzlich könnte man zwar die Farbe der Kronen den gebleichten Zähnen anpassen, finanziell wäre das jedoch sehr kostspielig. Auch Schwangere sollten ein Zahnbleaching auf die Zeit nach der Geburt verschieben, denn es kann durchaus vorkommen, dass versehentlich etwas Bleichmittel verschluckt wird.
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