Wohnungssuche in Hamburg ist einfach - wenn man weiß, worauf es ankommt
Wohnungssuche in Hamburg
Vierzigtausend neue Jobs stampft die wirtschaftsstarke Hansestadt jedes Jahr aus dem Boden – und mindestens genauso viele neue Bewohner begrüßt der Senat: "Wachsende Stadt" ist das Motto, das Hamburg voranbringen soll.
Die Arbeitsmarktsituation zieht auch viele Berliner für einen neuen Job an die Elbe – doch die haben ein Problem: Die Immobilien rund um die Alster gelten als doppelt so teuer wie der Altbaubestand in der Hauptstadt.
Dabei wird auch in Hamburg nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird. Die Wohnungsmiete hängt natürlich immer von deren Lage ab. Der Mietspiegel der Rubrik Immobilien Hamburg verrät, dass beispielsweise eine 66-m2-Altbauwohnung mit Bad und Sammelheizung zwischen 5,98 und 10,16 Euro pro Quadratmeter, ein Neubau ab 1994 zwischen 6,24 und 10,93 Euro/m2 kostet. Im Klartext heißt das, dass die Qualität und die Lage der jeweiligen Immobilien auch deren Miethöhe bestimmt.
Im Hamburger Abendblatt wird unter Immobilien Hamburg nach Stadtteilen sortiert, doch viel aussagekräftiger wäre die Nähe der Wohnungen zur Außenalster. Am besten stellt man sich das Mietpreisniveau als konzentrische Kreise um das Binnengewässer vor: Je näher die Lage an der Alster, desto teurer die Wohnung. Mit Harvestehude, Blankenese, und dem beim Mietniveau anziehenden Eimsbüttel gibt es allerdings schon mal drei Stadtteile, in denen man etwas länger nach einer preisgünstigen Wohnung suchen muss. Auch im hauptbahnhofsnahen Sankt Georg sind viele Yuppie-Eigentumswohnungen entstanden, deren Vermieter statt 6 plötzlich 10 Euro/m2 berappen.
Dennoch findet früher oder später jeder Neuhanseat die Wohnung, die er braucht: die Mieter mit den besser gefüllten Geldbeuteln ziehen ohnehin in die neue Hafencity.