Viele, auch junge Menschen, die gerade eine Ausbildung begonnen haben, haben bereits einen Vertrag über sie geschlossen – die Berufsunfähigkeitsversicherung, aus der einem Versicherungsnehmer für den Fall einer ärztlich bescheinigten Berufsunfähigkeit eine Rente gezahlt wird, und zwar bis einschließlich zum 65. Lebensjahr. Neuere Verträge enthalten bereits das neue Renteneintrittsalter von 67 Jahren. Von staatlicher Seite her erhalten Berufstätige, wenn sie nach dem 02. Januar 1961 geboren wurden, keine staatliche Unterstützung mehr. Der Personenkreis, der vor dem 02. Januar 1961 geboren wurde, erhält dabei auch nur noch bedingt Unterstützung von staatlicher Seite, und zwar in Form der so genannten Erwerbsminderungsrente, die jedoch auch nur gezahlt wird, wenn man zu 100 Prozent berufsunfähig ist. Ansonsten muss auch hier mit Abzügen gerechnet werden.
Jeder möchte bei einer Versicherung – egal um was für eine es sich handelt – so wenig wie möglich zahlen. Das Angebot an Berufsunfähigkeitsversicherungen ist inzwischen auch so groß geworden, dass sich ein Laie unmöglich „durchwuseln“ kann. Aber auch bei diesem Versicherungszweig kann man einen Versicherungsvergleich durchführen. Ein
Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung zeigt dabei mögliche Einsparfaktoren auf, wobei die Höhe der Versicherungsprämie zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung von zahlreichen Faktoren abhängig ist, wie zum Beispiel dem Alter, bis zu dem maximal eine Berufsunfähigkeitsrente gezahlt werden soll. Bei vielen Versicherungsgesellschaften kann die Versicherungsdauer individuell vereinbart werden. Darüber hinaus ist die Höhe der Versicherungsprämie zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung auch abhängig von der Berufsgruppe, zu der man gezählt wird. Die meisten Versicherer unterscheiden dabei 4 Berufsgruppen mit unterschiedlicher Risikoeinstufung.
Ein weiterer Faktor bei der Berechnung der Höhe der Versicherungsprämie zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist das Eintrittsalter, sowie auch die Höhe der vom Versicherungsnehmer gewünschten monatlichen Berufsunfähigkeitsrente und die so genannte Karenzzeit, aber auch der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers. Einige Versicherer verlangen beispielsweise von Rauchern höhere Beiträge.
Schließt man bereits in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab, so sollte man darauf achten, dass in die Vertragskonditionen eine Nachversicherungsgarantie mit aufgenommen wird.
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