Die wohl eindrucksvollste Möglichkeit die kanarische Insel Lanzarote für sich persönlich zu erschließen, ist sie zu Fuß zu erobern. Beim Gehen durch für Region charakteristische Sukkulenten, über Wege mit schönen Aussichtspunkten, stellt sich die Frage, warum Lanzarote bei Wanderanhängern immer noch im Schatten der grünen Nachbarinsel steht. Die Insel hat viel zu bieten, was man woanders vielleicht deswegen nicht vermisst, weil man diese Faszination noch nicht erleben durfte. Was das Erlebnis hier ausmacht, ist einfach beschrieben, auf Lanzarote findet man alle vier Elemente in einem. Feuer, Wasser, Erde, Luft! Es gibt auf der Insel einen von Fischern in Fels gehauenen Pfad, den Camino de Guatifay. Ab Las Rositas kann man diesen Weg entlang des Famarakliffs genießen. Eigentlich ein selbstverständlicher Tipp, man sollte unbedingt auf festes Schuhwerk und den Wetterbericht achten. Es empfiehlt sich, von den zahlreichen Wanderkarten der Insel Gebrauch machen. Auch sollte man eventuellen Regenschauern gewappnet sein, sowie unbedingt an ausreichend Sonnenschutz und Trinkwasser denken. Egal welchen Pfad man wählt, mit offenen Augen entdeckt man imposantes Farbenspiel der Natur, sowie abgelegene Strand- und Badebuchten. Wer durch den Nationalpark Timanfaya wandern möchte, dies geht hier nur unter der Aufsicht von erfahrenen Führern, eine Erkundung auf eigene Faust ist hier nicht gestattet. Kaum vorstellbar, aber hier werden zum Schutz der Umwelt und der Vegetation, kostenlose Führungen angeboten. Warum sollte man also auf fundierte Informationen über Flora und Fauna verzichten? Die meist Einheimischen vermitteln mit Überzeugung die Mystik des Vulkanismus.
Vielleicht interessiert Sie diesmal aber ausnahmsweise die Nachbar-Insel Fuerteventura, über die Sie sicher auch schon viel gehört haben?