Wer morgens in Kamm und Bürste mehr Haare als sonst findet, wer bereist schüttere Haare an sich bemerkt oder die Diagnose Haarausfall gestellt bekam, wird in der Regel eine gewisse Bedrückung darüber feststellen. Volle und schöne Haare zählen in unserer Gesellschaft zu den Merkmalen für Jugend und Attraktivität. Nicht wenige wünschen sich deshalb ihre vollen Haare zurück, sobald der Haarausfall sichtbar wird. Haartransplantationen können den Betroffenen helfen. Denn durch die Haartransplantationen werden Geheimratsecken und andere kahle Bereiche des Kopfes wieder mit Haaren aufgefüllt.
Zu den modernen Varianten der Haartransplantationen gehört die FUE Haartransplantation. Dabei werden entweder vom Hinterkopf oder von anderen behaarten Körperbereichen Haare entnommen und an den gewünschten Stellen eingepflanzt. Ob die Spenderhaare für eine FUE Haartransplantation vom Kopf oder vom Körper genommen werden, hängt weitgehend davon ab, ob am Kopf genügend Haare vorhanden sind, die für Haartransplantationen in Frage kommen. Eine eingehende Diagnose klärt diesen Sachverhalt vor der Durchführung der Haartransplantationen.
Die FUE Haartransplantation kann in drei Einzelschritte unterteilt werden. Zuerst werden die Spenderhaare einzeln mit einer Mikro-Hohlnadel ausgestanzt und vorsichtig mit einer Pinzette aus der Haut gezogen. Diese Haarfollikel lagern bis zu ihrer Insertion in einer Nährflüssigkeit. Das ist ein wichtiger Bestandteil der Haartransplantationen, weil die empfindlichen Follikel gut geschützt werden müssen, solange sie sich außerhalb des Körpers befinden. Ein sorgfältiger Umgang mit den Haarfollikeln wirkt sich später auf die Einheilung und auf die Anwuchsrate aus. Schließlich folgt der letzte Schritt dieser Haartransplantationen – das Einsetzen der Haare in die gewünschten Bereichen der Kopfhaut.
Im Zentrum für Moderne Haartransplantation Berlin hat der Haarchirurg Reza Azar die Vorgehensweise der FUE Haartransplantation modifiziert. Er führt bei seinen Haartransplantationen die drei oben dargelegten Schritte in kurzen Zeitintervallen, rollierend durch. Auf diese Weise verbleiben die sensiblen Haarfollikel noch kürzer in ihrem Lagermedium und können schneller wieder in die Haut eingepflanzt werden. Mit seiner I-FUE Methode nutzt der Haarchirurg die positiven Effekte, die eine kurze Lagerung der Follikel auf die Heilung hat. Die Rate der angewachsenen Haare bei den Haartransplantationen wird durch die I-FUE-Methode ebenfalls positiv beeinflusst.
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