Die von den Soldaten getragene Tarnkleidung macht es schwer, wenn nicht sogar unmöglich, vor einem passenden Hintergrund, wie zum Beispiel Wäldern, entdeckt zu werden.
Auch Jäger tragen Tarnkleidung, wenngleich sie kein Flecktarnmuster auf ihrer Kleidung haben, sondern eher in grün daher kommen.
Es ist die Armee Bekleidung, die mit dem Flecktarn in Verbindung gebracht wird. Jeder kann sich etwas darunter vorstellen, auch wenn es die verschiedensten Ausführungen gibt. Erstmalig trug die Waffen SS im zweiten Weltkrieg eine Flecktarnuniform.
1942 gelang es der Army in den Besitz von Tarnkleidung zu kommen, welche daraufhin auch ausgiebig auf ihre Tarnwirkung untersucht wurde. Die Amerikaner waren überzeugt und begannen mit der Entwicklung eigener Muster, die sie noch heute tragen. Durch die weite Verbreitung und die Vielzahl an Tarnmustern kann man sagen, dass sich so jede Armee der Welt ein eigenes Tarnmuster zulegen kann, um so den Erkennungswert zu gewährleisten.
Eine besondere Form der Armee Bekleidung wird von Scharfschützen getragen. Es handelt sich um den so genannten Ghillie Suit. Dieser lässt den Träger zwar aussehen, wie einen Yeti, aber er erfüllt seinen Zweck, denn der Träger wird eins mit seiner Umgebung. Er verschmilzt mit ihr. So ein Ghillie Suit kann auch von den Soldaten selbst angefertigt werden, denn er besteht nur aus gefärbten Stofffetzen, die an einem Netz befestigt sind. Die Fetzen haben eine Länge von etwa achtzig Zentimetern und werden angeknotet oder an die Kleidung angenäht.
Ursprünglich stammte diese Art der Tarnung von Wildhütern, die so Viehdieben auflauerten. Getrant mit einem Ghillie Suit und zusätzlich noch verziert mit Blättern und Zweigen sahen sie mehr aus wie kleine Erdhügel, als wie ein menschliches Wesen. Allerdings besteht auch die Gefahr, dass man so einfach überlaufen wird.
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