Während ein Vaterschaftstest von einigen Jahren noch für die wenigsten Männer bezahlbar war, bieten inzwischen viele Labore günstige private Tests an.
Man kann sich solch ein Testset übers Internet bestellen und kann sicher sein, dass auch die günstigen Tests absolut zuverlässig sind. Dennoch lohnt sich ein Preisvergleich, und man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass der Test von irgendeiner offiziellen Stelle geprüft wurde. Denn durch die große Nachfrage ist es auch nicht auszuschließen, dass es unter den Anbietern schwarze Schafe gibt, die die Unsicherheit der Männer ausnutzen wollen.
Es gibt einen Vaterschaftstest mittlerweile bereits ab etwa 100 Euro, der Durchschnittspreis liegt bei rund 200 Euro. Man sollte jedoch beachten, dass ein heimlicher Vaterschaftstest nicht bei einer Vaterschaftsklage vom Gericht anerkannt wird. Durch die heimliche Durchführung des Tests werden die Rechte der Mutter verletzt.
Aus diesem Grund ist es immer wichtig, den Test zusammen mit der Mutter des Kindes durchzuführen. In einigen Fällen ist es ja sogar im Interesse der Mutter, da sie selbst nicht ganz sicher ist, wer der leibliche Vater ihres Kindes ist. Anfangs kamen viele Männer auf die Idee, einfach einen Schnuller des Babys einzuschicken, um die Vaterschaft klären zu lassen. Dies kann jedoch lediglich dazu dienen, um für sich selbst eine Gewissheit zu haben. Vor Gericht kamen die betrogenen Männer damit nicht durch.Das Testset enthält die notwendigen Utensilien für die Speichelentnahme beim Vater und beim Kind. Diese weren dann in einem Spezial-Umschlag ins Labor geschickt. Rund 10 Tage nach der Probenentnahme kann man mit einem Ergebnis rechnen. Eine Vaterschaft wird dabei niemals mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 % angegeben, obwohl diese eindeutig feststeht.
Früher mussten viele Männer zu Unrecht den Unterhalt für ein Kind bezahlen, das gar nicht ihres war. Durch die heutzutage günstigen Preise für die Tests kommt das inzwischen wesentlich seltener vor.
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