Im sportlichen Bereich ist es unablässig, die von Spieler zu Spieler unterschiedlichen Entwicklungsbiographien zu berücksichtigen. Wenn beispielsweise ein E-Jugend Spieler außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt und über eine hohe Lernbereitschaft verfügt, dann muss er auch entsprechend trainiert werden. Der eine macht in der E-Jugend einen großen Sprung, der andere in der D-Jugend und noch ein anderer erst in der C-Jugend. Jeder dieser Spieler hat in sich einen differenten Entwicklungsplan, der von den Trainern berücksichtigt werden muss und respektiert werden sollte. Der Kerngedanke hierbei ist die Idee, dass sie sich selbst die besten Trainer sind, denn niemand kennt sie besser, als sie sich selbst. Sicherlich brauchen sie viel Anregung, viel Kritik und einen Wegweiser auf ihrem eigenen Weg, doch letztlich müssen und sollen sie lernen, ihren Weg eigenverantwortlich und selbstkritisch zu gehen.
Ganz interessant ist, wie der Deutsche Fußballbund (DFB) das Profil eines Torwarts definiert.
Basis ist das perfektes Beherrschen aller spielrelevanten Torhüter-Techniken. Dies sind im einzelnen:
- Optimale Spielübersicht - vor allem beim Dirigieren der ballorientiert agierenden Hintermannschaft und bei Pässen in die Angriffsspitze
- Optimales Stellungsspiel bei Torschüssen, Flanken, Standardsituationen
- 1-1 Situationen schnell erkennen und richtig lösen
- Sicheres Verarbeiten und Weiterleiten von Rückpassen
- Schnelles Umschalten
- Körperliche Fitness
- Konzentrationsvermögen
- Selbstvertrauen
- Absoluter Leistungswillen
Auf der Torwart-Webseite goalkeeping.com gibt es eine Reihe von Anregungen, wie ein sinnvolles Torwart-Training auszusehen hat.
Außerdem finden sich dort Interviews von Profi-Fußballern, die den Sprung in die Bundesliga bereits geschafft haben. Sie verraten dort einige Tipps, die für Nachwuchstalente sinnvoll sein können.
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