Das Wellenreiten bietet nicht nur gesunde sportliche Bewegung in den Sommermonaten sondern auch eine willkommene Abkühlung.
Tow-In Surfen unterscheidet sich vom normalen Wellenreiten eigentlich nur in einer Sache. Anstatt aus eigener Kraft in eine Welle hinein zu paddeln, lässt sich der Surfer durch Jet Skis, Motorbooten oder Helikoptern in die Welle ziehen. Diese Methode wurde erst in den 1990ern genutzt, da es ohne motorisierte Hilfe nicht möglich gewesen wäre, Riesenwellen zu surfen, wie sie beispielsweise vor der zweitgrößten hawaiianischen Insel Maui zu finden sind. Die Stärke dieser Wellen ist so gewaltig, dass es dem Surfer aus eigener Kraft unmöglich ist, in die Wellen zu gelangen, um darauf zu surfen. Überhaupt ist die Inselgruppe Hawaii im Pazifischen Ozean einer sehr beliebter Anlaufpunkt für Surfer aus aller Welt, die dort in Surfcamps ihr Können perfektionieren oder einfach nur die dort über das gesamte Jahr optimal vorhandenen Surfbedingungen auskosten und Spaß am Surfen haben wollen. Es ist nicht die schlechteste Idee, um es einmal zurückhaltend zu formulieren, vor einem Ritt auf Hawaiis Wellen ein Surfcamp zu besuchen, da die Gefahren für den Surfer mit der Höhe der Wellen ansteigen. Als Surfer benötigt man schon einiges an Erfahrung, um sich auf den meterhohen Wellen halten zu können. Neben den vielen Tow-In-Spots in Süd-, Mittel- und Nordamerika gibt es in Europa lediglich einen bei den Cliffs of Moher an der Südwestküste Irland mit Namen Aill Na Searrach.