Piratenpower ist wieder in seit dem Johnny Depp, alias Kapitän Jack Sparrow, in Fluch der Karibik einen Boom ausgelöst hat, der auch vor Computerspielen nicht Halt macht. Zwei Titel haben wir hierbei verglichen.
Beginnen wir bei Fluch der Karibik 2 aus dem Hause Buena Vista Games. Hier hat man sich an die Original Figuren des Films gehalten. Ebenso an die Handlung, die sich allerdings eher an den ersten Teils des Films als an die Fortsetzung orientiert. Jack Sparrow sucht einen verschwunden verwunschen Schatz und muss sich hierbei mit vielen Spezialattacken, welche nach und nach freigeschalten werden, durch die Karibik prügeln. Dabei kann man als Spieler zwischen verschiedenen Charakteren sowie Nah- oder Fernwaffen auswählen. Das macht Laune und motiviert das Spiel bis zum Ende durchzuzocken. Im Gegensatz zu Tortuga: Two Treasures aus dem Hause Ascaron. Hier heißt unser Held nicht Jack, sondern Hawk und wieder lastet ein Fluch auf der Karibik der gebrochen werden muss. Hier fährt man auch mit dem Schiff zur See, kann Kanonenmunition auswählen und andere nützliche Features, um seine Feinde auf den Meeresboden zu schicken. Versenkte Schiffe hinterlassen nützliche Items für Kämpfe, Gold sowie Schiffbrüchige, die schnell aufgenommen werden müssen, bevor die Haie sie fressen. Dann geht es an Land und man darf in gewohnter Fluch der Karibik Manier – allerdings mit weniger Features, Spezialattacken – Feinde mit dem Degen zurechtweisen. Zwar macht das Spiel anfangs großen Spaß, dummerweise wiederholt sich alles bis zum jähen Ende: Schiffe kapern, Schiffe versenken, an Land gehen, Feinde verkloppen, Schiffe versenken usw. Da trösten auch die filmisch in Szene gesetzten Zwischensequenzen nicht darüber hinweg, welche durch die geklonte „Fluch der Karibik-Story führt.
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