Für individuelle Ferien ist Menorca, die kleine Schwester von Mallorca,ein lohnendes Reiseziel.Einen Menorca-Flug kann man vor allem bei der Air-Berlin im Sommerhalbjahr - meist über Mallorca -flächendeckend aus den deutschen Sprachraum buchen.Außerdem fliegen die TUIfly und die Condor direkt von Deutschland nach Menorca.
Für Gäste, welche die Ruhe lieben und gerne verschiedene Orte und Gebiete auf der Baleareninsel kennen lernen möchten,bietet es sich an ein ländliches Ferienhaus auf Menorca zu mieten.
Eine frühzeitige Buchung des Fluges ist in der Regel preislich sinnvoll.Das gilt auch entsprechend für viele Hotels,die teilweise bei Reiseveranstaltern unter Vertrag stehen und in der Hauptsaison während der Schulferien im Sommer oft ausgebucht sind.
Menorcas Süden und Norden unterscheiden sich deutlich voneinander.Der nördliche Teil der Insel besteht aus Jura-Gestein,Schiefer und Buntsandstein und die Landschaft mit vielen Hügeln ist stark verwittert.An der Nordküste fallen die Felsen steil ab.Der Sand der Strände ist rötlich oder man trifft auch auf Kies und runde Steine am Strand. Die südliche Hälfte der Insel besteht aus Kalkstein in dem sich tiefe interessante Schluchten gebildet haben,die an der Küste geschützte Buchten zum Baden bieten.
Wer im Urlaub gerne baden möchte oder mit Kindern in die Ferien fliegt,dem bieten sich im Süden vor allem die Strände von Son Bou und Sant Tomas an.Im Norden empfehlen sich die feinsandige,große und flach abfallende Strand von Arenal d’en Castell sowie der Strand von Son Parc besonders. Ungefähr von Mitte Mai bis Mitte Oktober läßt sich gut im Meer baden.
Surfen und Segeln kann man in allen größeren Ferienorten und Yachthäfen.Die Bucht von Fornells ist zum Segeln und Windsurfen sehr beliebt. Wassersportbegeisterte kommen zum Beispiel auch am Strand von Son Xoriguer voll auf ihre Kosten.Hier bietet ein Wassersportzentrum für jeden Geschmack das Richtige.Neben Wasserskifahren,Segeln und Windsurfen hat man in einer naheliegenden Tauchschule die Möglichkeit,die herrliche Unterwasserwelt kennen zu lernen.An den steilen Küsten,Felseninseln und Grotten Menorcas ist das Wasser sehr klar und die Sicht reicht bis zu vierzig Meter.Die Tauchschulen sind gut ausgestattet.
Zum Wandern findet man selten markierte Wege,deshalb ist eine genaue Karte sinnvoll.Kleine Kletterpartien über felsiges Gelände oder Mauern und Gattertore nebst dornigen Pflanzen und unfreundliche Hunde kann man einkalkulieren.
Die größten Waldgebiete liegen um den Monte El Toro - dem mit 357 Metern über dem Meer höchsten Berg der Insel.Von diesem aus genießt man eine grandiose Aussicht über die gesamte Gegend.Eine riesige Christusstatue,eine Wallfahrtskirche,sowie ein Restaurant laden die Besucher zum Verweilen ein.
Der Naturpark Albufera Es Grau mit seiner Lagune gehört ebenfalls zu den empfehlenswerten Gegenden,sowie die grünen Taleinschnitte um den Barranco d`Algendar.
Ein Merkmal der Insel sind eine Vielzahl an faszinierenden Höhlen.Dazu gehört unter anderem die bekannte Höhle Cova d`en Xoroi im Süden von Menorca, die sich abends in eine Diskothek verwandelt und mit verschiedensten Events,wie beispielsweise Schaumparties,zahlreiche Besucher anzieht. Ein Besuch in einem stillgelegten Steinbruch wird auf einem beschilderten Rundweg zu einem Erlebnis.Hier finden sich auch viele imposante Aussichtspunkte,die vielleicht eine gewisse Schwindelfreiheit voraussetzen.In diesem "Steinbruchmuseum" wurde eine große Bühne angelegt,auf der die verschiedensten Konzerte gegeben werden.
Eine weitere kleine Sehenswürdigkeit ist das Dorf Binibeca Vell im Südosten Menorcas.Das auffallendste an diesem Ort sind die weißen Häuser und die idyllischen Gassen,die zum Bummeln einladen. Gemütliche Bars und Restaurants sorgen hier mit landestypischen Spezialitäten für das leibliche Wohl der Gäste.
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