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Vielleicht denken Sie, dass eine vermietete Immobilie genauso viel wert sein müsste wie eine freie Immobilie, weil die Substanz dieselbe ist. In der Regel bekommen Sie aber mehr Geld für Ihre Immobilie, wenn Sie diese frei liefern können - manchmal bis zu 30 Prozent! Dies ist vor allem aus zwei Gründen der Fall: Der Käufer einer freien Immobilie hat die Wahlfreiheit selbst dort einzuziehen oder sie zu vermieten. Außerdem wird der Preis für vermietete Immobilien durch den Mietspiegel begrenzt, da ein Vermieter weder bei der Neuvermietung noch während des Mietverhältnisses die Miete frei festsetzen kann.
Neben der Frage, ob die Immobilie frei oder vermietet ist, achtet ein Käufer vor allem auf die Größe der Wohn- bzw. Grundstücksflächen. Grundsätzlich erhöht jeder zusätzliche Quadratmeter Wohnfläche den Wert einer Immobilie. So können bei einer großen Wohnfläche z.B. die Kinder jeweils ein eigenes Kinderzimmer bekommen, ein Arbeitszimmer eingerichtet werden oder die Küche als Wohnküche genutzt werden. Selbst wenn nicht alle Quadratmeter benötigt werden, kann gegebenenfalls ein Teil der nicht genutzten Fläche untervermietet werden.
Daher können Sie bei nicht vermieteten Wohnungen durch die Multiplikation der Quadratmeteranzahl Ihrer Wohnung mit dem Durchschnittspreis pro Quadratmeter Wohnfläche in Ihrem Stadtteil bereits einen ersten guten Näherungswert für den Marktwert Ihrer Immobilie ermitteln. Überprüfen Sie Ihre Einschätzungen zum Marktwert aber auch, indem Sie aktuelle Immobilieninserate in Zeitungen und in den Internet-Portalen studieren. Dabei sollten Sie von den angegebenen Verkaufspreisen immer einen Verhandlungsspielraum von 5-10 Prozent abziehen, da die Angebotspreise in der Regel nicht in voller Höhe realisiert werden.
Weitere Informationen zur Wertermittlung Ihrer Immobilie und Tipps zu Grundstückspreisen können Sie kostenlos auf der Website www.immoverkauf24.de downloaden.
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