Es scheint eine Verbindung zwischen Stress und Pickel zu geben. Sobald eine Person in eine stressvolle Situation gelangt, reagiert der Körper darauf. Meist indem die Haut dadurch mehr Talg produziert als sonst. Sie tut dies, um sich auf eine körperliche Attacke vorzubereiten oder einfach weil mit den Körperfunktionen einiges schief laufen kann, wenn man unter Druck und Stress ist. Der Wasserhaushalt, sowie die Blutzirkulation ist dadurch betroffen. Sauerstoffreserven können erschöpft sein und die Muskeln leiden unnötig. Zum Thema Pickel (Pickel was hilft) bei Jugendlichen erbrachte eine groß angelegte Studie den Nachweis: Stress begünstigt die Bildung von „Pickeln“. In Singapur an der Wake Forest University School of Medicine haben knapp 100 Jugendliche (Durchschnittsalter 15) an einer Studie teilgenommen. Das Ergebnis war verblüffend. Man hat untersucht und herausgefunden, dass die, die unter dem größten Stress litten, um 23 Prozent häufig schwerere Pickel entwickelten als ihre entspannten Altersgenossen. Untersucht wurde vor allem, wie sich die Talgproduktion der Haut unter dem Einfluss von Stress verändert und die Pickel dadurch begünstig. Obwohl sich die Talgproduktion nicht erhöhte, nahmen gewisse Formen der Pickel bei Zeitdruck, psychischem Stress und Anspannung deutlich zu. Andere Forscher haben in Kalifornien an einer Universität diesen Versuch mit Tieren getestet. Dort kam man zu folgendem Ergebnis: An Tieren nahm die Menge körpereigener antimikrobieller Substanzen an der Hautoberfläche unter Stresseinwirkung rapide ab. Demnach können sich die Pickel unter Einfluss von Stress verschlimmern. Diese beiden Studien besagen aber keinesfalls, dass ALLEINE durch Stress unreine Haut hervorgerufen werden kann. Jeder Körper reagiert anders auf Stresssituationen und so auch die Haut. Also entweder ist man anfällig in Hinsicht auf Stress oder nicht, dass muss jeder selbst entscheiden. Ein Zusammenhang zu der Frage "Pickel was hilft" und Stress kann also positiv wie negativ beantwortet werden. Bei jedem Mensch ist dies unterscheidlich zu werten.