Einleitung
William Shakespeare war ein englischer Dichter und Schauspieler. Er wurde 1564 in Stratford-upon-Avon geboren. Das genaue Datum seiner Geburt ist nicht überliefert, doch wird vermutet, dass es der 23. oder 26. April des Jahres war. Er war das älteste von acht Geschwistern und Sohn eines Ratsherrn. Während seiner Jugendzeit besuchte Shakespeare die örtliche Lateinschule. Vielleicht wurden hier schon die ersten sprachlichen Grundlagen für spätere Meisterwerke wie z.B. Macbeth gelegt.
Heirat
Im Jahr 1582 - mit gerade einmal 18 Jahren - heiratete er die 26-jährige Anne Hathaway. Nicht zuletzt aufgrund dieses Altersunterschiedes kann man bezweifeln, dass die Heirat allein seine Entscheidung war. Vermutlich war es eine reine Zweckehe, die ohne Liebe zustande gekommen ist. Hat er vielleicht daher später so viel über erfüllende Beziehungen geschrieben?
Nichtsdestotrotz gebar ihm Anna 1583 eine Tochter und 1858 Zwillinge.
Karriere
Danach verliert sich Shakespeares Spur und sein Name taucht erst 1592 wieder auf. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits ein gefeierter Schauspieler und Theaterdichter in London. Zwei Jahre später schloss sich William Shakespeare der berühmten Schauspielgruppe „Lord Chamberlain’s Men“ an, mit der seine künstlerische und gesellschaftliche Karriere begann. Doch er bewies auch sein Können als Geschäftsmann: Er war Mitbesitzer des 1599 neu erbauten Globe Theatre in London und bereits 1597 hatte er sich in seinem Geburtsort ein Herrenhaus gekauft.
Nach seiner steilen Karriere zog er sich 1612 in seinen Familienkreis nach Stratford zurück, wo er am 23. April 1616 starb.
Was bleibt
Die Werke William Shakespeares weisen mit den geschriebenen Tragödien, Komödien und der Lyrik eine große Bandbreite auf. Zu den bekanntesten dramaturgischen Stücken gehören beispielsweise „Romeo und Julia“, „Hamlet“ oder „Macbeth“. Zu großer Berühmtheit unter den komödiantischen Niederschriften zählen „Ein Sommernachtstraum“ oder auch „Der Kaufmann von Venedig“.
Die Lücken in seiner Lebensgeschichte lassen allerdings Zweifel an der Urheberschaft seiner Texte aufkommen: Der Name Shakespeare sei nur vorgeschoben, die Werke habe jemand Anderes geschrieben. Beweise für diese Vermutung wurden allerdings nie gefunden.
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