Sexten ist ein sehr bekannter Ferienort in Südtirol. Sexten liegt im östlichsten Teil des Pustertals im Hochpustertal und zieht jährlich zahlreiche Touristen an. Nicht nur im Winter sondern auch im Sommer ist der Ferienort sehr beliebt. Im Winter gibt es wunderschöne Skigebiete mit vielen Skipisten und Rodelbahnen. Mehrere hundert Kilometer Langlaufloipen sowie Wege für Winterwanderungen oder Spaziergänge. Auch Schneeschuh Wanderungen werden immer beliebter. Im Sommer ist es ein idealer Urlaubsort für Sportler und Genießer. Speziell die Sextner Dolomiten mit den Drei Zinnen zählen weltweit zu den schönsten Bergen. Anziehend ist aber auch die Sextner Bergsonnenuhr mit den Bergen Neuner, Zehner, Elfer, Zwölfer und Einser. An diesen Bergen hat man im Sommer die Möglickeit die Tageszeit zu bestimmen. Sexten muss man einfach mal selbst erleben. Auch jede Menge VIP's kommen immer wieder in das Sextnertal und in das Fischleintal um dort Ihren Urlaub zu verbingen. Der Ort ist als Sommer- und Wintersportort bekannt, ferner durch seine Tiroler Krippen und -Schnitzer, die Nähe der romanischen Stiftskirche Innichen (8. Jahrhundert) und nicht zuletzt durch die „Sextener Sonnenuhr“ - gebildet aus fünf Dolomiten-Gipfeln: Neuner, Zehner (Sextener Rotwand), Elfer, Zwölfer und Einser. Der Zwölfer (3.094 m) liegt nahe beim Kletter-Paradies der Drei Zinnen. In Sexten befindet sich auch Italiens (inoffiziell) höchste Indoor Kletterhalle mit 16,5 m, genannt Dolomitarena. Sexten ist schon seit Jahren ein Geheimtipp für VIPs, die gerne den Urlaub abseits von Klatschreportern verbringen. Unter anderem war es Theo Waigel, der noch als Bundesminister der Finanzen gern in Sexten logierte; in den Jahren 2005 bis 2007 hingegen verbrachte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Ehemann ihren Urlaub in Sexten. 1983 war Sexten Austragungsort des Interski, dem wichtigsten Kongress für das Skilehrerwesen. Das Fischleintal ist ein kleines, vom Sextental nach Süden abzweigendes Seitental im östlichsten Teil von Südtirol. Das Tal ist für seine landschaftliche Schönheit überregional bekannt und führt in den Naturpark der Sextener Dolomiten, vorbei an einigen Gipfeln der Sextener Sonnenuhr. Auf Höhe der Talschlusshütte (1.548 m) gabelt es sich am Fuß des Einserkofels in das Bachern- und das Altensteintal, welches gegen die Drei Zinnen und den im Ersten Weltkrieg hart umkämpften Paternkofel hinaufzieht. Am Morgen des 12.Oktober 2007 stürzten ca. 60.000 Kubikmeter Fels- und Geröllmassen vom Einserkofel (2.698 m) in den hinteren Talgrund. Nach ersten Erkenntnissen kamen dabei keine Menschen zu Schaden. Der Bergsturz wird auf die Sprengkraft von in Felsspalten gefrierenden Wassers zurückgeführt.