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Seit der Mensch die Fähigkeit besitzt Metalle zu Verarbeiten, nutzt er diese Fähigkeit auch um aus diversen Metallen Schmuck an zu fertigen. Zur Herstellung von Schmuck wurden sowohl die edlen Metalle, wie Gold, Silber und Platin eingesetzt als auch unedle wie Eisen. Bald jedoch stellte man fest, dass allein die edlen Metalle zur Schmuckanfertigung zu weich waren und so wurden Legierungen geschaffen, also Metalle mit anderen gemischt. Neben der Eigenschaft der Härtung kamen hier noch andere Effekte hinzu, wie beispielsweise die Änderung der Farbe.
Schmuck wurde über Jahrhunderte hindurch zur Freude des Menschen getragen und auch verschenkt, ohne dass hierbei irgendwelche Auffälligkeiten gegenüber Unverträglichkeit auftauchen.
Erst in der heutigen moderneren Zeit wurden Fälle bekannt, wenn auch nur sehr wenige, die zeigen, dass es sehr wohl Unverträglichkeit gegenüber Schmuck aus Metallen gibt. In der Fachsprache nennt man dies auch Bioinkompatibilität (gr. bios = Leben + kompatibel = verträglich).
Wie oft kommen nun solche Unverträglichkeiten gegenüber Metallen vor und warum trifft es nur einige wenige Menschen und andere nicht. Was ist der Grund für diese Unverträglichkeit? Diese und viele weiteren Fragen beschäftigen Menschen, die mit dieser Unverträglichkeit schon in Berührung kamen.
Gegenüber Früher werden heute weitaus mehr unterschiedliche Legierungen verwendet. Dazu kommt, dass es heute weitaus mehr Fälle gibt, die allergische Reaktionen auf Schmuck aus Metallen zeigen als früher, nachdem es heute ein weit verbreiteter Brauch ist Schmuck zu tragen. Und früher war das Tragen von Schmuck ein Privileg der Reichen.
Folgende Reaktionen treten bei einer Unverträglichkeit auf:
a) Entzündungen der Haut
Es entstehen Rötungen und juckhafte Stellen unter dem Schmuckstück. Manchmal bilden sich kleine Bläschen, die sich durch das Kratzen auch oftmals zu einer blutigen Schrunde entwickeln
b) Schwärzung der Haut oder des Schmuckstücks.
Hierbei werden Partikel des Metalls durch Schweiß oder anderen Einflüsse chemisch verändert und es kommt zu dieser Schwarzfärbung. Dies hat nichts mit einer Schädigung der Haut zu tun und stellt auch nichts krankhaftes dar.
Bisher ist wenig bekannt, welche Legierungen am ehesten Unverträglichkeiten hervorrufen. Bekannt ist lediglich, dass es bei Schmuckstücken, die Silber, Gold, Kupfer, Aluminium, Zink und Zinn beinhalten zu diesen Erscheinungen kommen kann. Und dass es auf die individuellen Eigenschaften des Trägers ankommt: also z. B. Zusammensetzung des Schweißes.
An dieser Stelle jedoch muss gesagt werden, dass Allergien gegen Edelmetalle nur äußerst selten vorkommen und die überwiegende Mehrheit der Menschen Schmuck aus allen möglichen Materialien unbedenklich tragen kann.
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