Auch Selbständige müssen eine private Altersvorsorge treffen. Auch für sie stellt sich die Frage, welche Versicherung, welches Modell ist geeignet, um in dem Leben nach der Selbständigkeit einen gewissen Lebensstandard halten zu können. Sie zahlen zwar auch in die gesetzliche Rentenkasse ein, aber auch für sie wird die gesetzliche Rente nur für das Nötigste reichen. Das Modell der staatlich geförderten Riester Rente und auch eine betriebliche Altersvorsorge kommt für Selbständige nicht in Frage, da es nur gesetzlich Pflichtrentenversicherten vorbehalten ist.
Daher ist für Selbständige die Rürup Rente eine gute Möglichkeit eine Altervorsorge zu treffen. Sie haben meist eine relativ hohe Steuerbelastung und haben bei Neuabschlüssen keine andere Möglichkeit mehr eine steuerbegünstigte Altersvorsorge abzuschließen. Normale Lebensversicherungen sind nicht steuerbegünstigt, im Gegensatz zu Riester Rente und auch zur Rürup Rente.
Die Beiträge zur Rürup Rente können steuerlich geltend gemacht werden, darin liegt auch die Förderung durch den Staat. Aber nicht nur die Selbständigen profitieren von der Rürup Rente. Auch Angestellte können sich durch den neu geschaffenen Sonderausgaben-Höchstbetrag von 20.000 Euro jährlich ein zusätzliches Vermögen für den Ruhestand aufbauen, dass außerdem noch steuerlich gefördert wird.
Die Regelung der Rürup Rente enthalten unter anderem, dass ein Versicherungsvertrag nicht vor Rentenbeginn aufgelöst werden kann. Das heißt, die Rürup Rente ist vor fremdem und eigenem Zugriff gesichert. Das bedeutet einerseits, dass sie einerseits nicht beleihbar ist, andererseits aber auch nicht als Vermögen beim Hartz-Vier-Antrag angerechnet wird. Es ist also recht deutlich, dass eine Rente im Rürup-Modell für Selbständige eine Altersvorsorge ist, die auch noch steuerliche Vorteile bringt; neben einer sicheren Rendite.
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