Rot-Wein wird aus roten oder blauen Traubensorten hergestellt. Weltweit gibt es über 350 verschiedene rote Rebsorten, sehr bekannt sind Merlot, Cabernet Sauvignon oder der Spätburgunder. Der Rot-Wein unterscheidet sich vom Weißwein vor allem in der Rezeptur der Herstellung.
Der Winzer lässt den Traubensaft und die Schalen der roten Traubensorte in der Regel zwischen zwei bis 30 Tage gären. Durch den Gärprozess lösen sich die in den Schalen enthaltenen Farbstoffe im Alkohol und der Wein erhält so seine typische Färbung.
Des Weiteren gelangen auf diese Weise die gesundheitsfördernden Stoffe aus der Schale und den Kernen der roten Weintraube in den Wein. In den letzten Jahren erfreut sich Rot-Wein einer immer größeren Beliebtheit aufgrund seiner gesundheitsfödernden Inhaltsstoffe.
Die im Rot-Wein enthaltenen Polyphenole sollen sich beispielsweise stärkend auf das Herz und den menschlichen Kreislauf auswirken. Zudem haben französische Wissenschaftler Anfang der 1990er Jahre nachgewiesen, dass Rot-Wein eine vorbeugende Wirkung in Bezug auf Arterienverkalkung (Arteriosklerose) hat.