Bedenkt man, welch enorme Kosten anfallen würden, wenn man sich privat durch einen Arzt oder ein Krankenhaus behandeln ließe, so weiß man die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung gleich deutlich besser zu schätzen. Doch diese Leistungen sind oftmals noch zu gering, gerade wenn man im Urlaub im Ausland krank wird. Denn dann zahlt die gesetzliche Kasse nur für die Standardbehandlung – und diese wird gemessen an den Standards des Urlaubslandes, der ja häufig deutlich unter den gewohnten Bedingungen liegt.
Deshalb sollte man vor dem Urlaub eine Reiseversicherung antreten, die dafür sorgt, dass man auch im Urlaub bestens versorgt wird. Sie trägt die Kosten für einen Krankenhausaufenthalt ebenso wie für eine ambulante Behandlung vor Ort. Und das Beste – sie richtet sich nicht nach den örtlichen Gegebenheiten, sondern kommt für gewohnte Standards auf.
Die Reisekrankenversicherung ist dabei so günstig, wie kaum ein anderes Produkt. Einen Jahresvertrag kann man bereits für etwa 10 Euro abschließen. Dieser gilt meist für ein gesamtes Jahr, egal wie viele Reisen man in diesem Jahr unternehmen mag. Allerdings darf die Dauer eines Aufenthaltes im Ausland sechs Wochen nicht übersteigen. Will man länger verreisen, muss man eine Tagespolice der Reiseversicherung abschließen, die aber mit höheren Kosten verbunden ist. Diese greift dann aber auch z. B. bei einem längeren Auslandsaufenthalt, wie einem Studienjahr o. ä.
Die meisten Anbieter können eine Reisekrankenversicherung nur deshalb so preiswert anbieten, weil sie den Versicherungsschutz ausschließlich auf Urlaubsreisen beschränken. Wer aber auch beruflich viel unterwegs ist, der sollte das Kleingedruckte genau lesen – denn wenn dort einfach nur steht, dass Auslandsreisen versichert sind, so gilt dies sowohl für private als auch für geschäftliche Reisen.
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