Kriegsfilme thematisieren, wie der Name schon impliziert, Kriege. Hierbei unterscheiden Experten zwischen modernen Kriegsfilmen und Historienfilmen, die Kriege aus der Antike oder dem Mittelalter porträtieren.
Optisch werden Kriegsfilme oftmals von gewaltigen Bildern und viel Action geprägt, die den Zuschauer mitten ins Geschehen ziehen. Die Kostüme, Waffen, Kampftechniken und der historische und politische Hintergrund sind ein Gesamtgefüge, das gut ausbalanciert werden muss. Kriegsfilme liefern zumeist eine realitätsnahe Darstellung der historischen Ereignisse und Entwicklungen, aber sie fokussieren sich auch auf einzelne Schicksale, die von Herrschern, Soldaten oder einfachen Bürgern. Vielen Kriegsfilme ist gemein, dass sie eine Botschaft vermitteln wollen, in der Regel gegen Kriege und für eine friedliche Lösung.
Berühmte Kriegsfilme sind Full Metal Jacket und Platoon, die beide die Geschehnisse im Vietnam-Krieg darstellen und das Ausmaß der gesamten Katastrophe stark verdeutlichen. Mit Apocalypse Now ist Francis Ford Coppola ein weiteres Meisterwerk gelungen, das zu den absoluten Klassikern des Genres zählt. Clint Eastwood hat sich mit seinen Filmen Letters from Iwo Jima und Flags of Our Fathers an die Konflikte zwischen Japan und den USA gewagt, auch Pearl Harbour hat diesen Fokus. Filme wie Jarhead oder Three Kings nehmen Stellung zum ersten Golfkrieg. Zuletzt sorgte der oscarprämierte Film „Tödliches Kommando - The Hurt Locker“ für Aufsehen, der die Ereignisse des Irakkrieges aufgreift.
Historische Kriegsfilme sind zum Beispiel Troja oder Alexander, die die antiken Gefechte zur Zeit der Griechen beschreiben. Braveheart mit Mel Gibson ist ebenfalls ein beeindruckender Film, der die Geschehnisse in England und Schottland im 13. Jahrhundert thematisiert und auch mit fünf Oscars ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem für den besten Film und die beste Regie.
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