Dass Nikotin kein Genussmittel, sondern ein gefährliches und schädliches Nervengift ist, wird bereits dadurch deutlich, dass das Alkaloid schon in den siebziger Jahren für den Einsatz in der Landwirtschaft verboten wurde, wo es lange Zeit erfolgreich als Insektenvernichtungsmittel eingesetzt wurde.
Aufgrund seines hohen Abhängigkeitspotenzials ist Nikotin einer der Hauptursachen für die Abhängigkeit von Tabakprodukten. Anstelle einer Reduktion des Risikos an Alzheimer zu erkranken, die dem Stoff eine zeitlang nachgesagt wurde, gilt es mittlerweile als medizinisch bewiesen, dass Nikotinkonsum für viele Krebserkrankungen sowie Lungen- und Herz-Kreislauf-Krankheiten verantwortlich ist. Da Nichtraucher eine höhere Lebenserwartung haben als Raucher und die Lunge und andere geschädigte Organe eine hohe Fähigkeit zur Regeneration aufweisen, ist eine Raucherentwöhnung in jedem Fall und jedem Alter lohnend und führt schon nach wenigen Tagen zu verbesserten Blutwerten und einem geringeren Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden.