Viele Raucher sind durch die Abhängigkeit vom Glimmstängel gefangen. Sie wollen der Sucht entkommen, aber sie finden nicht den schnellen Weg dazu. Gerade deswegen reden sich Raucher oft ein, sie würden gerne rauchen bzw. könnten sofort aufhören, wenn sie wirklich wollten. Einen tatsächlichen Beweis für diese Thesen bleiben sie aber letztendlich schuldig. So wird dann häufig die Sucht verleugnet und die Entwöhnung verschoben.
Dabei gibt es inzwischen viele gute medizinische und therapeutische Ansätze, die die Aufhörwilligen unterstützen. Der wichtigste Faktor auf dem Pfad zur Rauchfreiheit spielt sich allerdings im Kopf des Rauchers ab: Dort muss der unbedingte Wille zur Abkehr von den Zigaretten verankert sein. Ohne ihn gelingt es kaum, den Vorsatz konsequent in die Tat umzusetzen.
Doch nicht nur die Sucht nach der Droge Nikotin ist es, die dem künftigen Nichtraucher das Abgewöhnen erschwert. Vielfach spielen die Gewohnheiten eine entscheidende Rolle. So greift man schon beinahe automatisch zur Zigarette ... gleich einem immer wiederkehrenden Ritual. Man denkt nicht darüber nach, was man tut. Zu vergleichen ist dieses Verhalten mit dem Blick auf die Armbanduhr. Wie oft man am Tag auf das Ziffernblatt schaut, stellt man erst fest, wenn sie einem mal fehlt.
Wer die Kippen beiseite gelegt hat, braucht deshalb Ersatzbefriedigungen. Wenn das Verlangen droht, übermächtig zu werden, müssen die Hände und der Gaumen beschäftigt werden. Ein Glas Mineralwasser oder das Knabbern an einer Möhre kann da manchmal schon über einen Suchtanfall hinweg helfen.
Und ganz langsam sollte man dann dahin kommen, zu genießen, dass man ohne die Nikotinsucht keinem Konsumdruck mehr ausgesetzt ist. Wenn man aus der Abhängigkeit entronnen ist, lebt es sich freier, ruhiger und gesünder.
Und letztendlich verbleibt im Portemonnaie mehr Geld. Damit läßt sich dann eine reichere Freizeitgestaltung realisieren, die genung Ablenkung mit sich bringt.
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