Daunenschlafsäcke zeigen mehrere durchschlagende Vorteile: Sie sind warm bei geringem Gewicht und Volumen. Gänsedaune ermöglichen sich imposant zusammendrücken, so daß ein Schlafsack komfortabel in einen Trekking-Rucksack paßt und nicht außerhalb angebracht werden muß. Die modernsten Schlaftüten sind mit Daune 750 aufgefüllt, diese sind so dünn und filigran gefedert, daß die Wärme im Sclafbeutel bleibt und zwischen den Federn zirkuliert und nicht nach extern entflieht. Wichtigstes Merkmal ist freilich der Temperaturbereich, der nach der neuen EN 13597-Norm ermessen und angegeben werden muß. Dabei charakterisiert man die Komforttemperatur oben, Komforttemperatur Frauen, Komforttemperatur Männer und die Extremtemperatur. Je wärmer ein Sclafbeutel ist, um so schwerer wird dieser freilich, weil das Füllgewicht der Gänsedaunen ansteigt. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf eines Daunenschlafsacks gut überlegen, zu welcher Jahreszeit man ihn braucht. Für Expeditionen kann der Schlafsack nicht warm genug sein, eventuell sollte er auch wasserdicht sein, wobei das Gewicht eher unwesentlich ist. Tourengeher und Trecker benötigen einen etwas dünneren Schlafsack, der leicht ist, um ihn Tag für Tag im Rucksack mitzunehmen. Und sehr klein verpackbar. Bei denen ist ein höherer Temperaturbereich angebracht, da sonst wieder zu viel Gewicht anfällt. Kleine, aber wichtige Ausstattungsmerkmale ermöglichen über die Struktur eines Daunenschlafsacks urteilen: Einfache Kapuzenbedienung, Kondenswasserabweisung, daunendichte atemfähige hautfreundliche und abriebfeste Außenstoffe, Nahtriegel-Verstärkungen, Verstecktnahttechnik, selbstblockierender Reissverschluß, Innentasche, dichtschließender Wärmekragen, geschlossenen Daunenkanäle, Partnerankoppelbarkeit, Multikammerkonstruktion und reflektierende Schlaufen.
Immer vorher überlegen, für welchen Einsatz der neue Daunenschlafsack dienen darf. Darüber hinaus ist die Isomatte ein wichtiger Punkt für eine Nacht im Zelt. Ein angemessener Sclafbeutel nützt nix, wenn die Isomatte nichts taugt.
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