Daten in Kurzform:
- Plattform: PC
- Erscheinungsdatum: 18. Oktober 2010
- Hersteller: Giants Software
- Herausgeber: Astragon
- Genre: Simulation
- Altersbeschränkung: keine
Einleitung:
Etwas Landluft schnuppern, Trecker fahren - mit dem Landwirtschafts-Simulator 2011 sollen Sie echtes Bauernhof-Feeling bekommen.
Felder bestellen, Vieh versorgen - nur so kann der Landwirtschaftsbetrieb am Leben gehalten bleiben. Dazu steht Euch eine Vielzahl an unterschiedlichen Fahrzeugen zur Verfügung.
Astragons Nachfolger des beliebten Landwirtschafts-Simulators 2009, soll vor allem in der Grafik und der Physik-Engine verbessert worden sein. Außerdem ist nun ein Multiplayer-Modus hinzugekommen.
Wie der Landwirtschafts-Simulator 2011 im Test abschneidet, lest Ihr in diesem Review.
Spielbeschreibung:
Im Landwirtschafts-Simulator 2011 habt Ihr die Aufgabe einen Bauerhof zu bewirtschaften. Dazu müsst Ihr die Felder säen bzw. ernten, das Vieh füttern und einiges mehr. Es stehen Euch dazu zahlreiche Fahrmaschinen zur Verfügung. Durch die Lizenzen von Deutz-Fahr, Horsch, Krone Vogel & Noot und Pöttinger sind die Tracktoren, Mähdrescher und die vielen Geräte (Sämaschinen, Ballenpressen, Pflüge, Ladewagen und viele mehr) sehr realistisch dargestellt.
Die komplette Spielwelt ist dabei frei zugänglich, d.h. Ihr könnt Euch frei bewegen. Die Missionen sind ebenfalls abwechslungsreich gestaltet. Diese reichen von Fahrübungen über das Pressen von Strohballen bis hin zum Freiräumen von Wegen.
Im Karrieremodus könnt Ihr somit sofort loslegen. Dennoch solltet Ihr schon etwas Grundwissen über das Bewirtschaften von Feldern mitbringen, auch wenn überall spezielle "i-Zeichen" platziert wurden. Bei diesen erhaltet Ihr wertvolle Tipps.
Zuerst müsst Ihr das entsprechende Feld pflügen. Anschließend ist die Erde aufgelockert, so dass Ihr Selbiges besäen könnt. Dazu könnt Ihr zwischen Körnermais, Weizen, Gerste, Raps oder Gras auswählen. Im Anschluss daran habt Ihr die Möglichkeit, Euer Feld mit Dünger zu besprühen, um den Ertrag zu erhöhen. Als Dünger stehen Euch entweder selbst produzierter Mist der Kühe, Dünger aus Eurem Tank oder aus der Gülle zur Verfügung.
Nach einiger Zeit könnt Ihr nun zum Ernten übergehen. Dazu könnt Ihr beispielsweise einen Mähdrescher oder einen Maispflücker verwenden. Die Ernte könnt Ihr nun wahlweise an Euer Vieh verfüttern oder verkaufen. Bei Ersterem erhöht sich der Milch-Ertrag Euer Kühe.
Mit dem erhaltenen Geld habt Ihr wiederum die Möglichkeit, neue Fahrzeuge und Geräte zu kaufen. Allerdings ist stets auf den Kurs zu achten. An manchen Tagen erhaltet Ihr deutlich mehr Geld.
Das ganze Säen und Ernten kostet natürlich viel Zeit. Zur Verstärkung könnt Ihr entweder den Coputer um Hilfe bitten oder Ihr sucht Euch Verbündete im Online-Modus. Selbstverständlich ist dies nicht kostenlos. Außerdem solltet Ihr darauf achten, dass die Helfer ihre Arbeit sorgfältig ausführen. Im Multiplayer-Modus könnt Ihr zudem auch chatten oder Geld tauschen.
Fazit:
Im Vergleich zum Vorgänger wirkt die 2011er-Fassung deutlich runder und bietet auch mehr Vielfältigkeit. Allerdings ist die Langzeitmotivation eher gering ausgefallen. Es gibt nur fünf verschiedene Saatsorten und nur eine Art von Vieh. Sind alle Missionen erledigt, tritt schnell Langeweile ein. Etwas mehr Vielfalt und Abwechslung hätte dem Landwirtschafts-Simulator 2011 auf jeden Fall gutgetan.
Die Physik-Engine hat sich im Gegensatz zum Vorgänger zwar auch verbessert. Trotzdem finden sich immer noch viele Fehler im Spiel. So kann es durchaus öfters vorkommen, dass Ihr mit Eurem Traktor an einer Häuserwand hängen bleibt. Zurücksetzen ist dann die einzige Möglichkeit diesen wieder los zu bekommen.
Positiv zu erwähnen sind die lizenzierten Fahrzeuge und Maschinen, welche zudem sehr realistisch aussehen. Die große Spielwelt und der Online-Modus können des Weiteren auch überzeugen.
Für Fans der Landwirtschafts-Reihe stellt auch die 2011-Ausgabe ein Pflichtkauf dar. Am besten das Game downloaden und sofort spielen.
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