Der Begriff Kreatin stammt aus dem Griechischen, heißt dort "kreas", und bedeutet "Fleisch". Mit Kreatin bezeichnet man eine Säure, die sich im menschlichen Körper befindet und der Muskelversorgung mit Energie dient. Grundsätzlich werden rund 95% des Kreatinbedarfs durch Leber, Bauchspeicheldrüse und Nieren synthetisiert. Die restlichen 5% Kreatin werden durch ausgewogene Ernährung der Muskulatur zugeführt.
Als Bestandteil der Fleischbrühe wurde das Kreatin bereits im Jahr 1834 vom Forscher Eugéne Chevreul entdeckt, der auch der Namensgeber der Fleischbrühe als sogenannte Kraftbrühe war. Im Jahr 1847 erst wurde vom deutschen Chemiker Justus von Liebig das Kreatin als Bestandteil fast aller Körper von Säugetieren nachgewiesen.
Auch wenn das Kreatin nicht die Wunderwaffe für die Muskelkraft ist, die ihr noch im 19. Jh. unterstellt wurde, so ist sie maßgeblich verantwortlich für die Muskelbildung. Ein durchschnittlich belasteter Muskel ist mit der Kreatinversorgung aus Leber, Bauchspeicheldrüse, Niere und zusätzlicher Versorgung durch ausgewogene Ernährung völlig ausreichend versorgt. Bedenkt man aber, dass auch ein durchschnittlich entwickelter Muskel im Ruhezustand täglich 4 Gramm Kreatin pro kg Muskelmasse benötigt, so wird schnell deutlich, dass ein Sportler schnell eine Unterversorgung mit dieser wichtigen Säure verzeichnen kann.
Gerade Sportarten, die auf Muskelaufbau setzen - wie dies zum Beispiel im Body Building der Fall ist - lassen den Muskel schnell an seine Grenzen hinsichtlich Aufbau von Masse stoßen, wenn die Kreatinversorgung nicht auseichend ist. Der Muskel kann nun auch mit optimalem Training keine weitere Masse mehr aufbauen. Daher kann es für Sportler sehr wichtig werden, neben einer gesunden Ernährung, die Kreatinversorgung sicherzustellen. Dies kann durch hochwertige Muskelaufbauprodukte geschehen. Auch zum Erhalt der Muskelmasse kann es weiterhin notwendig werden, eine ausreichende Kreatinversorgung für die Muskulatur zu gewährleisten.
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