Früher oder später trifft es zwar nicht jeden, aber immerhin sehr viele – und dann sind Männer auch deutlich öfter davon betroffen als Frauen. Die Rede ist von Haarausfall und Glatzenbildung. Häufig liegen die Ursachen dafür bereits im Erbgut, aber auch hormonelle Gründe können die Haare schwinden lassen. Wer aber dennoch auf volles Haar nicht verzichten möchte und Glatze und Haarkranz nicht einfach so das Feld überlassen will, ist mit einer Eigenhaar-Transplantation gut beraten.
Viele Hollywood-Stars machen es vor und stehen auch ganz öffentlich zu ihrer Eigenhaar Transplantation – und noch mehr Menschen machen es ihnen nach, weil sie nämlich die klaren Vorteile auch für sich erkannt haben. Volles und gesundes Haar signalisiert ebenso wie glatte Haut und ein strahlender Teint Jugendlichkeit und Vitalität und stärken das Selbstbewusstsein. Auf diese positiven Effekte möchten die meisten Menschen in ihrem Leben nicht mehr verzichten.
Bei der Eigenhaartransplantation, die in aller Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung in einer spezialisierten Klinik durchgeführt wird, kann der Patient unter zwei verschiedenen Methoden wählen. Grundvoraussetzung ist jedoch, dass genügend gesunde Haarwurzeln vorhanden sind und dass die Ursachen für den Haarausfall nicht psychisch oder anderweitig körperlich bedingt sind.
Die eine, bereits sehr bewährte Methode ist die FUT, die Follicular Unit Transplantation. Dem Patienten wird hierbei ein Hautstreifen aus dem Hinterkopf entnommen. Unter einem Mikroskop erfolgt anschließend die Entnahme der follikularen Einheiten aus diesem Hautstreifen, die dann als sogenannte Grafts in die zu behandelnden Stellen transplantiert werden. Der Nachteil dieser Methode ist, dass am Hinterkopf eine kleine Narbe sichtbar bleibt, die aber ab einer Haarlänge von mindestens fünf Millimetern gut abgedeckt werden kann.
Die zweite Methode der Eigenhaartransplantation ist die Follicular Unit Extraction (FUE), bei der kein Skalpell zum Einsatz kommt, weil kein Hautstreifen aus dem Hinterkopf benötigt wird. Die follikularen Einheiten werden bei der FUE direkt der Hautoberfläche entnommen und transplantiert. Der Nachteil dieser Methode ist, dass sie sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und deshalb auch teurer ist. Jedoch entsteht hierbei keine Narbe.
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