Informationen zur Gerontologie (Altersforschung)...
...sowie der ihr unterstellten Teildisziplinen
Nach heutigen zuverlässigen Ergebnissen liegt es nicht in allzu ferner Zukunft, dass der Bevölkerungsanteil älterer Menschen (über 60 Jahre) den junger Menschen übertreffen wird. So wird zum Jahre 2050 vorausgesagt, dass mehr Über-80-Jährige in Deutschland leben werden als Unter-20-Jährige. Ein Wert der in der Vergangenheit so noch nicht erreicht wurde und sowohl der Forschung und Vorbeugung auf dem Gebiet der Medizin, als auch der drastisch verbesserten ärztlichen Betreuung im Laufe der letzten hundert Jahre geschuldet ist. Den bevölkerungsstärksten Anteil werden in dieser Zeit Menschen über 60 Jahre stellen. In diesem Zusammenhang ist folglich eine Umstrukturierung unserer Gesellschaft in den nächsten Jahren überfällig, will man sich auf die zukünftige demografische Entwicklung vorbereiten. Eine ganz wichtige Bedeutung kommt dabei der Forschung auf dem Gebiet der Gerontologie zu. Die Alterswissenschaft wird in den nächsten Jahren mehr und mehr in den Vordergrund rücken und damit die ihr zugehörigen Disziplinen. Zu den bekanntesten Vertretern gehören dabei die Geriatrie (Altersheilkunde), Demographie (Bevölkerungsentwicklung) und die Biogerontologie, die auf die Erforschung biologischer Ursachen des Alterns eingeht. Dem zuzuordnen sind aber ebenso die Altenhilfe, die Altersoziologie (Erforschung soziologischer Aspekte), die Gerontopsychiatrie und -psychologie (Diagnose, Therapie und Erforschung psychischer Erkrankungen und psychologischer Aspekte im Alter) sowie verschiedene kleinere Randthemen, die für die Forschung noch keinen hohen Stellenwert genießen, beispiel das Organisieren und Meistern des Alltags im Alter sowie der Erforschung sozialer Gesichtspunkte. Zur Thematik der Alterswissenschaft lassen sich im Internet beispielsweise bei 2WiD.net - Gerontologie viele Informationen einholen, auch zu vielen einzelnen Forschungsergebnissen, Teildisziplinen und damit verbundener Literatur.