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Induktionskochen in der Küche
Kochen auf Glaskeramik ohne Beheizung der Kochzonen, durch induktive Erwärmung.

Einerseits unterscheidet man in einer Einbauküche je nach Bauart und Material zwischen Massekochplatten und verschiedenen Strahlungsheizkörpern, andererseits je nach Regelung, Schaltung und Leistung zwischen Normalkochplatten, Blitzkoch-platten, Automatikkochplatten und Gasbrennern. In moderneren Küchen wird insbesondere mit Infrarotlicht, Halogenbeheizung und Induktion gekocht.

Das Kochen auf Glaskeramik ohne Beheizung der Kochzonen, durch induktive Erwärmung wir seit Ende der 80er Jahre für Einbauküchen angeboten. Direkt im Topf oder Pfannenboden wird dabei die Wärme erzeugt. Flache, unter der Kochzone angeordnete Induktionsspulen werden mit hochfrequenten Wechselströmen gespeist. Diese erzeugen magnetische Wechselfelder und bei magnetisch leitendem Kochgeschirr (z.B. Gusseisen oder Stahlemail)  Wirbelströme und damit Wärme.

Die Glaskeramik wird durch dieses Verfahren nur indirekt vom Topfboden erwärmt. Dessen Durchmesser kann auch kleiner sein als das der Kochzone, da die Wärme im Topfboden entsteht. Da der Betrieb der Induktionsspule eine Frequenz von mehr als 20 Kilohertz erfordert, ist ein Umrichter notwendig. Dieser Umrichter setzt die Netzfrequenz von 50 Hertz auf Hochfrequenz um und ist mit anderen notwendigen Bauteilen in einem separaten Modul im Sockelbereich untergebracht, welches gut belüftet werden muss. Dies muss unbedingt bei der Planung der Küche Beachtung finden.

Die Energieumwandlung direkt im Kochgeschirr führt zu kürzeren Ankochzeiten und gewährleistet damit ein zügigeres Arbeiten in der Küche. Das Induktionssystem reagiert ähnlich wie Gasbrenner sehr schnell auf eine Leistungszufuhr, jedoch mit erheblich größerer Energieausnutzung und Effizienz. Die erstaunlich große Anwendungsbreite von 50 bis 2.800 Watt je Kochstelle ermöglicht ein sehr fein abgestuftes Kochen.

Ein Temperaturfühler unterbricht bei einer bestimmten Grenz-temperatur die Leistungszufuhr. Dadurch wird eine Überhitzung des Topfbodens verhindert. Wenn kein Topf aufgesetzt ist, erfolgt auch keine Leistungsaufnahme und die Kochzone wird automatisch abgeschaltet. Damit zählt das Induktionskochen zu den effektivsten und sichersten Kochvarianten in der Küche. Neben dieser hohen Sicherheitsstufe benötigt das Induktionskochen im Vergleich zu herkömmlichen Beheizungen sehr viel geringere Kochfeldtemperaturen und spart dadurch Energie.

Somit werden bei Induktionskochfeldern in der Küche, die Gerichte blitzschnell und sparsam zubereitet. Die Energiezufuhr wird besonders feinfühlig geregelt, denn die Induktion setzt jede Einstellung sofort im Topfboden in Wärme um.



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:: Hinzugefügt: 28.05.2008 :: :: Bewertung: 3.00 3.00 (1 votes) ::
:: Gelesen diesen Monat: 1 :: Gelesen gesamt: 96 ::

 Kategorie 
Möbel & Wohnen

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