Der Trend zum Holzhaus ist schon seit langem erkennbar, jedoch sollte man sich schon früh Gedanken über die Bauart des zukünftigen Eigenheims machen.
Der Trend zum Holzhaus ist schon seit langem erkennbar, jedoch sollte man sich schon früh Gedanken über die Bauart des zukünftigen Eigenheims machen. Optische Reize, wie zum Beispiel beim Schwedenhaus spielen zwar auch eine große Rolle, jedoch sollte man sich in Zeiten extrem hoher Energiekosten vorrangig auf die Energieeinsparungen eines Hauses konzentrieren. Niedrigenergiehäuser oder Passivhäuser haben schon seit langem einen großen Stellenwert in der Baubranche und sind aus den Angebotspaletten der Hersteller nicht mehr weg zu denken. Außerdem werden die gesetzlichen Vorschriften und DIN-Normen ständig an die heutigen Bedürfnisse angepasst. Ein simples, unisoliertes Blockhaus hat schon lange keine Zukunft mehr und ist heute nur noch als Jagdhütte denkbar. Jahrelang wurden Häuser immer mehr isoliert und abgedichtet, weil man glaubte, so am besten Energie sparen zu können. Heute weiß man, dass dies nur eine Halbwahrheit ist. Neubauten sind so luftdicht gebaut, dass die Lufterneuerung durch Fugen und Ritzen allein nicht ausreichend ist. Die Fensterlüftung schafft hier zwar Abhilfe, jedoch ist frische Luft nicht nur eine Frage des Wohnkomforts, sondern absolut notwendig für die Gesundheit der Bewohner. Diesen Umstand macht sich das Passivhaus zu Nutze, indem die ohnehin ins Haus kommende Luft gleichzeitig auch die Heizaufgabe übernimmt. Dies geschieht ohne Geräusche oder Zugerscheinungen und bringt eine Energieeinsparung von über 80% gegenüber dem gesetzlich vorgeschriebenen Neubau-Standard.