Hemden gibt es doch in den verschiedensten Ausführungen und Materialien. Ein ganz markantes und auch sehr bekanntes Hemd ist das Jeanshemd. Wie der Name schon sagt, sind solche Hemden aus dem sehr robusten Material Jeans hergestellt. Am Anfang waren diese Art Hemden als Arbeitshemden hergestellt worden. Der klassische Jeanshemdenträger ist sicherlich der Cowboy oder natürlich auch das Cowgirl. Das robuste Jeansmaterial ist sicherlich gerade bei dieser Arbeit genau das richtige, da es reißfest und gut zu reinigen ist. Aber auch im verschmutzen und zerrissenen Zustand sieht Jeans immer gut auch. Dies beweist auch die Mode. Egal, ob verwaschen, denim-washed, stone-washed, zerschlissen, ausgefranst oder gar gelöchert- rein modisch gesehen, kann sich das Material Jeans alles leisten. Das Jeanshemd verkörpert seit dem den freiheitsliebenden Typen, der durch die Pampa galoppiert oder zumindest mit einem Truck über die Schotterpisten bügelt.
Immer wieder kommen die Hemden aus Jeans auch gesellschaftlich mal groß raus. Nur unter dem Anzug kommt das Jeanshemd nicht sehr gut an und passt auch ehrlich gesagt nicht. Das liegt natürlich am relativ groben und steifen Material Jeans. Der feine Anzugstoff harmoniert einfach nicht. Da könnte man sich genauso gut eine Pudelmütze zum „kleinen Schwarzen“ aufsetzen. Also, erst gar nicht auf einen Versuch mit diesen sehr speziellen Hemden einlassen! Hemden aus Jeans werden auch gerne mit Westen getragen, um den Kuhtreiber-Look komplett zu machen. Häufig sind die Jeanshemden mit Druckknöpfen versehen, weil es einfach haltbarer ist, als die vielleicht ständig abreißenden angenähten normalen Knöpfe. Man merkt eben, dass es sich bei diesen Hemden eigentlich um Arbeitshemden handelt.
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