Immer mehr Hausbesitzer denken an energiesparende Lösungen, wenn sie die ansteigenden Betriebskosten in ihrem Haus über eine gewisse Zeit verfolgt haben. Dabei gibt es zwei Varianten, die laufenden Heizkosten zu senken. Entweder man tauscht seinen alten Heizungskessel aus oder das Haus ist schon so alt, dass es sich lohnt, im Rahmen einer ganzheitlichen Sanierung neben einer erweiterten Wärmedämmung der Außenwände und wärmeisolierten Fenstern auch neue Heizflächen einzubauen.
Bei der Variante des Austauschs des Heizungskessels kann man schon einmal einiges an Gas sparen, wenn man beispielsweise mit Erdgas oder Flüssiggas heizt. Es gibt den so genannten Brennwertkessel oder die Brennwerttherme, deren Wirkungsgrad und damit deren Energieausbeute von allen Heizkesseln am höchsten ist. Nahezu die gesamte Energie wie Erdgas oder Heizöl etc. wird in Wärmeenergie für die Heizung umgesetzt. Möglich wird dies durch eine spezielle Technik im Kessel. Nicht nur die durch die Gasflamme des Gasbrenners erzeugte Wärme wird genutzt, sondern aus dem Abgas wird über einen Abgaswärmetauscher zusätzlich Wärme entzogen und an die Heizung abgegeben, welche eigentlich bei anderen Heizungskesseln über den Schornstein verloren geht.
In Kombination mit einem Brennwertkessel bietet sich außerdem eine Fußbodenheizung an, da der Brennwertkessel seine optimalste Leistung bei einer Vorlauf-/ Rücklauftemperatur von 40/ 30 Grad Celsius erreicht, was gleichzeitig den notwendigen Betriebstemperaturen der Fußbodenheizung entspricht. Ein Vergleich über einen Gasrechner ist sicher nicht verkehrt, um billigere Gaslieferanten zu finden. Aber mit einer modernen Heizungsanlage mit niedrigeren Heizungstemperaturen spart man nachhaltig Energie ein.