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Essen startet Aktion 1000 Leben retten Ruhr
Unternehmen engagieren sich für die Darmkrebsvorsorge
Darmkrebs ist eine der gefährlichsten Formen dieser Erkrankung. Wird sie früh erkannt, bestehen aber gute Heilungsmöglichkeiten. Nur zumeist ist diese Früherkennung das Problem. Viele Menschen scheuen den Gang zu den Vorsorgeuntersuchung aus den unterschiedlichsten Gründen. Aus diesem Grunde wirbt die Deutsche Krebshilfe mit diversen Prominenten für eine bessere Akzeptanz in der Bevölkerung. So wirbt unter anderem die deutsche Frauennationalmannschaft im Fußball, als auch deutsche Komiker für den Gang zur Vorsorge. Frei nach diesem Motto hat jetzt auch die Stadt Essen zusammen mit der Arbeitsgruppe „Essen forscht und heilt“ die Aktion 100 Leben retten Ruhr gestartet. Ziel der Initiative ist es, noch mehr Menschen zur Darmkrebsvorsorge zu bewegen. Gestartet wurde dies zuerst in den Essener Unternehmen, von denen sich inzwischen 63 der 140 beteiligen. Insgesamt wurden schon 21.008 anonyme Test durchgeführt, bei denen 6 % ein positives Ergebnis ergaben. Positiv heißt ist diesem Falle, dass Stuhlblut nachgewiesen wurde was aber noch nicht das derjenige wirklich Darmkrebs hat. Auch eine Darmkrebsprägung der Familie kann durchgeführt werden, da in 30% der Fälle eine genetische Vorbelastung Grund für die Erkrankung ist. Das sich so viele Unternehmen an dem Projekt beteiligen hat auch einen praktischen Grund für sie. Sollte solch eine schwere Erkrankung frühzeitig erkannt werden, fällt der Mitarbeiter nicht so lange aus, wie bei einer späten. Das Unternehmen mit den meisten Tests ist im Übrigen die Thyssen Krupp AG mit 10.000 angeforderten Tests. Bei kleineren Unternehmen beteiligen sich teilweise sogar die gesamte Belegschaft, wie etwa bei dem Sutter Telefonbuchverlag. Auch das Gesundheitssystem profitiert merklich davon. Die Kosten für die Behandlung oder die Rehabilitation gehen bei einer früheren Erkennung deutlich zurück. Ab dem 12.07.2011 steht das Projekt der gesamten Bevölkerung zur Verfügung. Zwar bekommen diese die Untersuchung nicht kostenlos, aber mit einem Preis von 8,50€ zu einem wesentlichen günstigeren Preis als sonst. Man erhofft sich auch hier eine rege Teilnahme.

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:: Hinzugefügt: 06.09.2011 :: :: Bewertung: 0.00 (0 votes) ::
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