Ein Blick auf die letzte Betriebskostenabrechnung kann einem schon verraten, ob man mit Heizenergie sparsam umgeht oder eher nicht darauf achtet, dass die Wohnräume nur dann voll geheizt werden, wenn sich auch jemand dauerhaft darin aufhält. Allerdings hängt die Höhe der Heizkosten nicht allein vom Heizungsverhalten der Bewohner ab. Die Art und Weise des Bau eines Hauses mit Wärmedämmung an Außenwänden und wärmeisolierten Fenstern hat auch einen großen Einfluss auf Heizkosten.
Beispielsweise im Schlafzimmer oder im Flur kann man getrost den Heizkörper auf 18 Grad Celsius herunterdrehen. Tagsüber hält sich im Schlafzimmer eh niemand auf und nachts ist es für den Menschen ungesund, wenn das Schlafzimmer überheizt ist. In der Küche wird viel gearbeitet und es entstehen warme Kochdämpfe, dass heizt die Küche zusätzlich auf, wodurch der Heizkörper nur auf 18 Grad Celsius eingestellt werden braucht. Das Bad mit Toilette und Badewanne/Dusche ist mit 18 bis 19 Grad Celsius gut geheizt. Sollte jemand baden oder duschen wollen, reicht es in der Regel aus, das Bad eine halbe Stunde vorher auf 22 bis 24 Grad Celsius hochzuheizen. Im Wohnzimmer hingegen halten sich immer Personen längere Zeit auf. Da sind dann 20 bis 21 Grad Celsius angebracht. Wem diese Temperatur aber nicht ausreicht, sollte erst einmal das T-Shirt durch einen Pullover austauschen, bevor er den Heizkörper höher dreht.
Eine weitere Möglichkeit gibt es im Internet mit dem Gaspreise Vergleich, seine Heizkosten zu senken, sollte man mit Erdgas heizen. Gasanbieter bieten teilweise schon bundesweit Erdgas zu günstigeren Preisen an.