| Viele Menschen machen sich wenig bis gar keine Gedanken darüber, welche Strecke hinter manch einem T-Shirt liegt, das sich bei ihnen zu Hause im Schrank befindet, ob mit oder ohne T-Shirt Druck. Dabei ist solch ein Blick hinter die Kulissen oftmals einer der anschaulichsten Belege, im Anbetracht dessen, wie Warenwirtschaft und -Produktion im Zusammenhang mit dem abstrakten Begriff der Globalisierung funktionieren kann.
Gerade zahlreiche Textilhersteller setzten sehr früh auf die Möglichkeit der Produktion in Entwicklungsländern, da einerseits der hohe Grad an automatisierten Produktionsabläufen, andererseits die niedrigen Lohnkosten von entscheidendem Vorteil für die Fertigung und eine Gewinnsteigerung waren. So wandern heutzutage beispielsweise nicht selten die unterschiedlich zu verarbeitenden Textilrohstoffe von staatlich subventionierten Baumwollfarmen in den Vereinigten Staaten für Produktionszwischenschritte und zur finalen Verarbeitung nach Asien und von dort unter festen Einfuhrquoten zurück in die USA und Europa.
Endkunden bietet sich in diesen Regionen beim Einkauf die Wahl zwischen Shirts in schier unendlichen Variationen. Zum Einen natürlich, was die Form und den Einsatzzweck von Shirts angeht; egal ob für den Sport, lässige Exemplare für die Freizeit, zum Zwecke der Bequemlichkeit, figurbetont um mehr Blicke auf sich zu ziehen oder aber als Polo-Variante, um einen elegant Auftritt abzurunden. Auch im Anbetracht des Aufdrucks ist vieles realisierbar, von zahlreichen Bandmotiven, um seinen Musikvorlieben besonderen Ausdruck zu verleihen, Sprüchen- und Motivshirts, um Humor und ironische Spitzen wiederzugeben bis hin zum individuellen T-Shirt Druck. Hier wiederum bieten sich zahlreiche Möglichkeiten der Druckarten, jede mit ihren eigenen Vorteilen und Nachteilen. Von Flex- bzw. Flockdrucktechniken, die sich besonders durch ihre Langlebigkeit auszeichnen, über Thermosublimationsdruck bis hin zu Siebdruckverfahren, die sich speziell für größere Mengen an Textilvorlagen eignen.
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