Seit Jahrtausenden ist der Mensch von Edelsteinen fasziniert. In den alten Hochkulturen - von Ägypten bis zu den Azteken in Mexiko - wurden Edelsteine kunstfertig bearbeitet, und von ihrer Anziehungskraft haben sie bis heute nichts verloren.
Was sind Edelsteine?
Es gibt keine absolute Liste von Mineralien, die sich zu Edelsteinen zählen lassen oder nicht. Die Qualität der jeweiligen Steinsorte, Farbe, Reinheit, Möglichkeiten der Bearbeitung und ihre Seltenheit sind mögliche Kriterien. Doch ist die Wertschätzung bestimmter Steine auch vom jeweiligen kulturellen Kontext abhängig. Der Diamant ist allgemein einer der begehrtesten Edelsteine, ebenso Rubin und Saphir (beides Korunde) und der Smaragd (ein Beryll) sowie der Opal. Diese Steine sind, zumindest in hervorragender Qualität, sehr selten und darum teuer.
Halbedelsteine
Mit diesem Namen wird eine weitere Gruppe von Mineralen bezeichnet, die häufiger als Edelsteine vorkommen, jedoch ebenfalls die oben genannten Kriterien erfüllen können. Zu ihnen zählt eine Reihe von Quarz-Varietäten (Rosenquarz, Bergkristall, Aventurin, Amethyst), aber auch viele andere Steine (Türkis, Tigerauge, Topas). Wie erwähnt ist der Übergang zwischen Halbedelsteinen und Edelsteinen fliessend. Auch Halbedelsteine können in atemberaubender Schönheit geschliffen werden. Die Unterteilung ist deshalb nicht immer hilfreich.
Facettenreichtum
Edelsteine sind beliebte und vielseitige Schmuckstücke. Ihnen werden aber auch spezifische Heilkräfte zugeschrieben. Und schliesslich kann man Edelsteine auch aus rein mineralogischem Interesse oder aus ästhetischen Gründen erwerben. Es gibt viele Wege, Freude an Edelsteinen zu haben!
|