Vier staatseigene Banken, „The Big Four“, gibt es in China: die Bank of China (BOC), mit dem Gründungsjahr 1912 ist die älteste, sie war zunächst nominell Zentralbank der Regierung, hat jedoch erst seit 1984 diese Funktion inne und ist nun ein kommerzielles Unternehmen. Die China Construction Bank wurde 1954 gegründet und 2005 umbenannt – nach einer umfassenden Sanierung und Modernisierung des Unternehmens die auch die Beteiligung ausländischer Banken involvierte: der Bank of America und der Temasek Holdings. Weitere staatliche Banken sind die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC), die aus der BOC hervor ging, und schließlich die Agricultural Bank of China.
Geschäftszeit ist immer: Die staatlichen Banken haben täglich geöffnet, sieben Tage in der Woche, am Wochenende zu eingeschränkten Öffnungszeiten.
Der Wirtschaftsaufschwung schlägt sich spürbar im Handeln jeder China Bank wider. Unter den Top Ten der Banken international waren 2007 auch zwei chinesische Banken, die ICBC und die Bank of China. Es wird erwartet, dass sich China bis Mitte des Jahrhunderts auf dem Weg zur volkswirtschaftlich erfolgreichsten Nation weltweit befindet. 2006 hat die ICBC bereits einen Coup gelandet mit dem weltgrößten Börsengang, mit einem Volumen von 22 Milliarden Dollar.
Solche Aktivitäten zeigen, dass China seine fünfjährige „Schonfrist“ auf dem Weg zur Kommerzialisierung genutzt hatte. Nachdem das Land 2001 in die Welthandelsorganisation aufgenommen worden war, erfüllte es die Bedingung, das System der China Bank rundum zu reformieren und den Dienstleistungsbereich für ausländische Anbieter zu öffnen um den Markt dann ganz offen zu halten. Dies ist mittlerweile erfolgt.
Auch deutsche Banken haben Niederlassungen in China.
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