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Die Ruinen von Olympos
Zeugnisse einer der ältesten Kulturen der Türkei
 Die antike Stadt Olympos befindet sich etwa 80 km südlich von Antalya. Älteste Funde weisen auf eine Besiedlung der Region bereits im dritten Jahrtausend vor Christus hin. Heute ist der Besuch der legendären Stätte ein Erlebnis. Zwischen meterhohen Überresten antiker Häuser, Basilikas, Tempel und Nekropolen bahnt sich der Weg etwa zwei Kilometer von den ersten Ruinen bis hin zum Strand. Am Fuße des Musa Dagi (Mosesberg) trifft der Besucher auf einen atemberaubenden, etwa 5 km langen Strand. Hier herrscht noch kein Massentourismus. Damit das so bleibt, haben die Behörden die Region zum Naturschutzgebiet erklärt, bauen ist hier untersagt.


Ursprünglich befand sich Olympos in etwa 800 m Höhe auf dem Mosesberg. Erst um 75 v.Chr. zogen die Einwohner ins Tal und gründeten die einst so mächtige Stadt. Schon einige Jahre zuvor jedoch trat Olympos dem lykischen Bund bei. Bald zählte Olympos zu den sechs einflussreichsten Städten der Vereinigung. Ähnlich wie das benachbarte Phaselis wurde Olympos zu dieser Zeit jedoch mehr und mehr von Piraten heimgesucht. Erst im Jahre 78 v.Chr. konnte der römische Feldherr Publius Servilius Vatia die beiden Städte von ihrem Joch befreien. Die Römer trieben die Seeräuber in eine Burg und setzten diese kurzer Hand in Brand.


Die Römer führten die Stadt in eine glanzvolle Blütezeit, Olympos wurde neben Phaselis zur bedeutendsten Hafenstadt der Region. Erst als um 200 n.Chr. erneut Piraten an der Küste ihr Unwesen trieben, begann die Stadt allmählich zu verarmen. In byzantinischer Zeit war die Stadt noch Bischofssitz, an den Glanz vergangener Tage konnte sie jedoch nicht mehr anknüpfen. Mit dem Eintreffen der Osmanen war das Ende der Stadt endgültig besiegelt. Erst im Jahre 1811 wurde Olympos von Francis Beaufort wiederentdeckt.


Wer sich bis an den malerischen Strand durchgekämpft hat, sollte auf einen Besuch des nahegelegenen Cirali nicht verzichten. Cirali ist noch unberührter als Olympos. Man erreicht es in etwa zehn Minuten zu Fuß. Am Strand warten mehrere kleine Restaurants (Lokantas) mit frischen Fisch und kalten Getränken auf Kundschaft.



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:: Hinzugefügt: 03.08.2008 :: :: Bewertung: 4.33 4.33 (3 votes) ::
:: Gelesen diesen Monat: 0 :: Gelesen gesamt: 28 ::

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Reisen & Touristik-2

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