Die Kanarischen Inseln sind eine Inselgruppe im Atlantik. Politisch gesehen gehören sie zu Spanien aber geographisch sind sie in Afrika.
Die Kanaren bestehen aus 7 Hauptinseln (Lanzarote, Cran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, La Gomera, La Palma und El Hierro) und 6 Nebeninseln. Es gibt auch noch ein paar kleiner unbewohnte Felsinsen. Der höchste Berg Spaniens, der Pico del Teide mit 3.718 Metern, liegt auf der Kanaren Insel Teneriffa.
Ca. 2 Millionen Menschen leben auf den Kanarischen Inseln. Darunter sehr viele Einwanderer. Am meisten sind es Deutsche mit ca. 35.000, danach Briten mit ca. 33.000 Einwanderern. Gerade viele ältere Menschen ziehen auf die Kanaren um dort ihren Ruhestand zu geniessen. Der Ausländeranteil beträgt ca. 10%, in manchen Teilen sogar schon über 30%.
Den grössten Teil der Bevölkerung bilden Spanier. Das war aber nicht immer so. Früher bewohnten Guanchen die Kanerischen Inseln, jedoch ist deren Kultur heutzutage durch die spanische Eroberung nahezu ausgelöscht. Auch die offizielle Landessprache war früher Guanche, ist jedoch heute Spanisch.
Eins der grössten Probleme der Kanarischen Inseln sind die Flüchtlinge aus Afrika und inzwischen auch Asien. Die Flüchtlinge kommen mit Booten über den Kanarenstrom. Da die Flüchtlinge oft nicht sagen wo sie herkommen und es mit vielen afrikanischen Ländern keine Rückführungsabkommen gibt bleiben ca. 90% der Flüchtlinge in Spanien.
Der Tourismus ist eigentlich die Haupteinnahmequelle der Kanaren. Jährlich kommen ungefähr 10 Millionen Touristen auf die Inseln. Nicht nur die schöne Landschaft, das schöne Meer sowie die unzähligen Resteraunts und Bars laden die Touristen ein Urlaub auf den Kanaren zu machen. Es ranken sich auch mhytische Geschichten von Herakles, Athene, Atlas und vielen mehr um die faszienierenden Inseln.
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