Der Reifendruck spielt eine entscheidende Rolle in einem Luftreifen, besonders bei Fahrzeugen. Ein Fahrzeug kann sich mit einem platten Reifen nur mühsam fortbewegen. Der Reifendruck muss regelmäßig überprüft werden, da es sonst zu Schäden oder frühzeitigem Verschleiß am Reifen kommen kann. Es gibt neuartige Geräte, die den Reifenluftdruck überwachen können. Das ganze funktioniert mit dem Reifenluftdruckkontrollsystem, das bereits vermehrt in PKWs zum Einsatz kommt. Das Kontrollsystem überwacht ständig den Druck im Reifen und soll somit Unfälle verhindern, die durch fehlerhafte Autoreifen zustande kommen. Hierbei gibt es verschiedene Sensoren. Das indirekte Reifenluftdruckkontrollsystem misst nicht den Reifendruck selbst. Es erkennt den Druckabfall durch andere Faktoren, da sich der Reifen bei Luftdruckverlust sozusagen verkleinert. Die Drehzahl des Reifens stimmt daraufhin nicht mehr mit den anderen Rädern überein. Der Reifen dreht sich verhältnismäßig schneller bei Druckverlust. Die ABS-Sensoren und die Traktionskontrolle kann diese Veränderung erkennen und an den Fahrer weitergeben. Die direkten Systeme arbeiten allerdings zuverlässiger und sicherer. Dort wird direkt in den Reifen oder an die Felgen Sensoren angebracht. Sie messen den Innendruck und die Temperatur, die per Funk auf ein Display übertragen werden. Die heutigen Reifen sind sicher und die Chance, dass ein Reifen plötzlich platzt, ist äußerst gering. Ein Reifen platzt nur, wenn dieser bereits sehr alt ist und nicht rechtzeitig ausgetauscht wurde. Es kann aber auch zu einem Schaden kommen, wenn die Fahrzeugbeladung das zugelassene Gesamtgewicht überschreitet. Meistens entweicht die Luft langsam und ein erfahrener Fahrer sollte die Veränderung bereits am Fahrverhalten des Autos erkennen. Im Schnitt hat ein Autofahrer nur alle 100.000 Kilometer einen Reifenschaden.