Das Depot, eher bekannt als Wertpapierdepot, wird von einem Kreditinstitut verwaltet (in den meisten Fällen ist dies das Gleiche bei dem man auch sein Girokonto unterhält) und dient der Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und Fonds. Ein
Aktien Depot wird von jedem benötigt, der Wertpapiere kauft und verkauft. Somit stellt das Depot das Gegenstück zum Girokonto im Zahlungsverkehr dar und ist praktisch ein Konto, auf dem Aktien und Papiere lagern. Bei der Verwahrung von Fonds wird oftmals von einem Anlagekonto gesprochen, welches im wesentlichen einem Depot ähnelt. Der Begriff Depot bezeichnet aber auch die Summe aller Anlagen eines Anlegers. Das Kreditinstitut, bei dem das Depot geführt wird, wird Depotbank genannt. Die Bank verbucht auf dem Depotkonto alle Käufe sowie Verkäufe. Des weiteren schicken die Depotbanken ihren Kunden einmal pro Jahr einen Depotauszug, aus dem alle relevanten Daten zu den Geldanlagen hervorgehen. In der Regel erhält der Kunde auch eine Auflistung des aktuellen Depotwertes und der einzelnen Depotpositionen. Wenn der Depotinhaber nicht innerhalb von 14 Tagen schriftlich Einspruch gegen den Depotauszug einreicht, gilt der Inhalt des Auszugs als anerkannt. Da das Vermögen des Depots von der Bank treuhänderisch verwaltet wird, kann die Depotbank nur auf Anweisung des Depotinhabers die Transaktionen abwickeln. Für diese Tätigkeiten erhält die Bank sog. Depotbankgebühren, die meist direkt dem Vermögen des Depots entnommen werden. Durch einen
Depotvergleich erfährt man schnell, bei welcher Bank oder Broker man recht günstige Konditioen bekommt. In seltenen Fällen erstellt die Bank auch eine Rechnung, die der Kunde über sein Girokonto zu begleichen hat. Die Kosten hierbei sind sehr unterschiedlich und liegen zwischen 0,5 und 5 Promille und richten sich nach der Wertpapierart.