An vielen Orten findet man mittlerweile die Werbung für DSL-Zugänge und alle möglichen Anbieter buhlen um die Gunst des Kunden. Dabei werden immer verschiedene Geschwindigkeiten erwähnt, mit welchen der potenzielle Kunde im Netz surfen kann. Doch welche Geschwindigkeit lohnt sich überhaupt bei DSL und welcher Typ Surfer benötigt welchen Speed?
Zur Erklärung sei kurz erwähnt, dass die DSL-Geschwindigkeit bei einem DSL Anschluss davon abhängig ist, wie weit der Anschluss des Nutzers vom nächsten Knotenpunkt, der so genannten Vermittlungsstelle, entfernt ist. Nicht immer kann deswegen auch die vom Anbieter versprochene Geschwindigkeit geliefert werden. Die Geschwindigkeit beschreibt zudem die Schnelligkeit, mit welcher Daten aus dem Netz heruntergeladen, gleichzeitig aber auch gesendet werden können.
Für ein normales Surfen sowie das Versenden von Emails ist in der Regel keine hohe Geschwindigkeit notwendig. Natürlich wird das Versenden von Email mit Anhängen wie Bildern oder anderen Dateien etwas komfortabler, wenn es schneller vonstatten geht, aber einzig und allein deswegen einen hohen DSL Speed zu beantragen lohnt kaum. Für normale Surfer sind also Geschwindigkeiten von 1000 (1024 kbit/s) bis 2000 (2048 kbit/s) ausreichend. Wer "Voice over IP" - die so genannte Internet-Telefonie - nutzen möchte, sollte dagegen DSL 6000 einkalkulieren. DSL 16000 lohnt sich dagegen erst, wenn man regelmäßig online spielt und gerne Filme herunterlädt.