Als Eigentümer eines Einfamilienhauses oder Doppelhauses kann es unter Umständen günstiger sein, seine gesamte Energie wie Strom und Wärme selbst zu erzeugen. Es ist freilich im Internet möglich, über den Stromrechner Vergleich günstige Stromanbieter zu finden, aber wenn man sich von einem Energieberater eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für ein Blockheizkraftwerk (BHKW) durchführen lässt und das Ergebnis positiv ist, steht der Nutzung eines Klein-Blockheizkraftwerkes nichts mehr im Weg. Das BHKW kann ab einer Leistung von 12 kW Wärme- bzw. 5 kW Stromerzeugung im Heizraum installiert werden. Aufgebaut ist es mit einem Verbrennungsmotor ähnlich beim Auto, einem Generator und Wärmeaustauschern. Der Motor kann verschiedene Kraftstoffe verbrennen wie Diesel, Biodiesel, Rapsöl oder Biogas. Schafft man sich ein BHKW mit Erdgas an, ist es im Internet sogar möglich, sich einen billigen Gasanbieter im Vergleich zum örtlichen Gasversorger rauszusuchen. Der Motor ist über eine Welle mit dem Generator verbunden. Im Generator wird der Strom erzeugt. Nutzt man nicht den gesamten erzeugten Strom, kann der Rest auch ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden, vorausgesetzt, man schließt einen Vertrag mit dem Netzbetreiber ab. Dafür erhält man dann eine Einspeisevergütung, verdient also noch Geld dazu. Im Motor wird durch die Verbrennung des Kraftstoffes viel Hitze erzeugt. Um diese Wärme zu nutzen, gibt es einen Wärmeaustauscher am Motor selbst und einen Abgaswärmeaustauscher, über die dann die Heizungsanlage des Hauses mit Wärme versorgt werden kann.