Wie sollte es auch anders möglich sein: Auch beim Spielzeug gibt es trotz aller Technik-Spielereien Geräte, die einfach nicht aus der Mode kommen. Die Rede ist nicht zuletzt von Spielhäuser, die allerlei abenteuerliche Attraktionen miteinander verbinden.
Auch Klettertürme finden sich heute noch auf den Spielplätzen der Republik, um Kinder angenehme Stunden zu bescheren im Kreise der Spielgefährten aus der Nachbarschaft. Schnell werden die Klettertürme zum Piratenschiff, mitunter haben sie sogar die Form eines Schiffs. Spielhäuser werden zur Ritterburg oder der Räuberhöhle, in der Gruppe werden die Strategien über die nächste Schlacht besprochen. Kinder lieben es, Klettertürme zu ersteigen. Vom oben herunter winken sie dann Mama und Papa zu und wollen so zeigen: Schaut mal, was ich geschafft habe! Und die Eltern sind dann erwartungsgemäß stolz auf ihren Nachwuchs, weil sie selbst noch ganz gut wissen, wie anstrengend der Weg bis nach ganz oben früher gewesen ist bis zu einem gewissen Alter. Solche Klettertürme sind also pädagogisch sinnvoll, weil die Kinder hier Lösungen für den Aufstieg finden müssen und diese auf sportliche Weise beim Klettern umsetzen müssen. Erfolgerlebnisse, wie sie Spielhäuser ermöglichen sind das, woran das Selbstvertrauen von Kindern wachsen kann und soll.
Die Klettertürme gibt es nicht nur im Großformat. Für kleinere Gärten gibt es ebenfalls die Ausführung für die kleineren Kinder, für die es nicht gleich ganz so weit hinaus gehen muss. Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Auch diese Aussage hat noch heute Bestand. Hinzu kommt bei der Besteigung der Spielhäuser und Klettertürme, dass die Kinder lernen können, dass man für manches im Leben Geduld braucht und nicht immer alles im ersten Anlauf funktioniert. Vor allem lernen die Kinder eines: Wie man die Spielhäuser auf eigene Faust ergründet, um gemeinsam jede Menge Spaß zu haben, denn darum geht es auf dem Spielplatz mit den Freunden in erster Linie.
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