Das Herzstück einer Firma wird heute meist durch ein Rechenzentrum verwaltet. Dieses bezeichnet die Räumlichkeit in dem sich sämtliche Rechentechnik, Server und Rechner eines oder mehrerer Unternehmen befinden. Die wichtigsten Sektoren einer solchen Anlage sind der Maschinenraum und die Klimaanlage. In einigen fällen besitzen die einzelnen Server auch eigene Kühlsysteme. Diese beruhen dann auf einer Wasserkühlung, welche den Server sehr effektiv temperiert. Dies ist notwendig, dass große Recheneinheiten eine gewisse Menge Wärme produzieren. Diese steigert gleichzeitig die Umgebungstemperatur im Maschinenraum. Um nun eine ausreichende Kühlung und somit die einwandfreie Funktion der Server und anderen Geräte zu gewährleisten, ist eine Klimaanlage unentbehrlich. Diese saugt die von den Geräten produzierte warme Luft ab und führt neue kühle Luft hinzu. So können die Server störungsfrei und wartungsarm betrieben werden. Die Colocation ist meist ohne direkte personelle Betreuung. In sehr großen Anlagen ist lediglich eine ständige optische Sicherung durch Mitarbeiter gegeben. Diese sitzen meist räumlich getrennt von den Servern hinter einer Glasscheibe. Der Aufbau eines Rechenzentrums beinhaltet ebenfalls einen doppelten Boden. Dies wird in den meisten Fällen angewandt um eine leichte Verkabelung der Gerätschaften zu ermöglichen. Auch Brandsensoren werden so direkt unter den Geräten positioniert. Eine sichere Warnung vor Feuerentwicklung innerhalb eines Serverhousing ist somit jeder Zeit gegeben. Oft ungeahnte Risiken verursachen kleine Nagetiere, wie Mäuse. Diese fühlen sich in den dunklen und warmen Kabelräumen im doppelten Boden eines Rechenzentrums oft sehr wohl. Hier versucht man natürlich alles um den Serverraum komplett von der Außenwelt abzuschirmen. Für den teuer werdenden Ernstfall werden jedoch Vorkehrungen getroffen. So kommen beispielsweise Mäuse - abweisende Kabelisolierungen zum Einsatz. Diese enthalten Stoffe, welche den Mäusen nicht schmecken und diese so von einem Anknabbern abhalten.