Angst bei Kindern und Jugendlichen sollte ernst genommen werden...
Angst bei Kindern und Jugendlichen gehört zu einem gewissen Teil mit zu einer normalen Entwicklung. Ängste sind dabei in vielen Fällen Reaktionen auf Neues und Unbekanntes, oder sie entwickeln sich aus nicht verarbeiteten Eindrücken. Meistens legen sich solche Ängste im Laufe der Zeit von selbst, wenn die Kinder und Jugendlichen zum Beispiel angstbesetzte Situationen erfolgreich meistern. Auch können Gespräche mit Eltern und anderen Vertrauenspersonen bei der Angstbewältigung helfen. Ängste bei Kindern und Jugendlichen können aber auch zum Problem werden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Ängste so stark sind, dass sie die normale Entwicklung behindern und zu einem ausgeprägten Vermeidungsverhalten führen. Solche Ängste entstehen in vielen Fällen durch traumatische Erlebnisse und können sich bei fehlender Behandlung und Lösung relativ schnell selbständig machen und auch auf andere Bereiche ausweiten. In solchen Fällen ist möglichst schnell eine kompetente Therapie und Behandlung erforderlich, denn je länger mit einer solchen gewartet wird, desto komplizierter und langwieriger gestaltet sich meist auch die Therapie. Generell sollte man von Kindern und Jugendlichen geäußerte Ängste immer ernst nehmen und versuchen, den Ursachen und Gründen nachzugehen. Oft lassen sich die angstauslösenden Gründe in einem offenen Gespräch herausfinden und gemeinsam kann man dann auch an einer Lösung arbeiten.