Hat man im Katalog, im Internet oder im Geschäft die neue Lieblingslampe gefunden, wird man sich über den Erwerb freuen. Gleich eine Glühbirne dazukaufen, und fertig – werden sich die meisten denken. Doch Lampen sind einige der wenigen Gebrauchsmöbel, die aktiv zum Umweltschutz beitragen können. Nicht so sehr durch ihr Material oder die Art ihrer Herstellung, sondern dadurch, welche Leuchten- Mittel in ihnen eingesetzt wird. Auch wenn es viele nicht glauben, zu allen Leuchten gibt es mittlerweile passende Energiesparlampen.
Viele denken bei Energiesparlampen an klobige Sticks, die viel größer sind als herkömmliche Glühbirnen – und in vielen Spots oder Lampen unästhetisch wirken. Sachlich gesehen sollte man natürlich anmerken, dass Ästhetik nicht über Umweltschutz gestellt werden sollte. Mittlerweile gibt es aber auch Energiesparlampen in den verschiedensten Formen, die sich von Glüh Lampen kaum unterscheiden. Entsprechend werden weder die Lampen noch man selbst den Unterschied merken. Und auf der Stromrechnung wird sich die im Vergleich zu den althergebrachten Birnen teurere Anschaffung schnell bezahlt machen.
Nun werden einige anführen, dass sie die paar Cents oder Euro, die man durch eine Energiesparlampe weniger berappen muss, wenig interessieren. Wen also das Geldargument unberührt lässt, der sollte an die Umwelt denken: Der Betrieb herkömmlicher Glühlampen in den heimischen Leuchten benötigt fünfmal soviel Energie wie bei Sparlampen. Und diese Energie muss erst einmal hergestellt werden! Bei der Energiegewinnung werden nämlich etliche Schadstoffe freigesetzt, die bei der Anwendung von Energiesparlampen nicht in unsere Umwelt gelangen müssten. Wer seine Lampen also bewusst bestückt, trägt aktiv zum Umweltschutz bei – diesem Argument sollte sich keiner entziehen können.
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