Nach dem der Absinth mehr und mehr Weltruhm erlangte, überall auf der ganzen Welt und von jeder der Bevölkerungsschichten gerne getrunken wurde, kam es schließlich zu veränderten Trinkgewohnheiten. Allerdings war es für Frauen immer noch unschädlich in der Öffentlichkeit hochprozentigen Alkohols zu trinken. Dabei spielte es keine Rolle, ob dies in einem Café, in einem Restaurant, oder im privaten Rahmen auf einem Familienfest war. Solange andere Menschen zugegen waren, war dies die Öffentlichkeit. Wenige Ehemänner gestatteten ihren Ehefrauen hochprozentigen Alkohols überhaupt zu trinken. Geburtstage oder Weihnachten, ein Glas Wein zu einem besonderen Anlass, mehr war für Frauen damals einfach nicht drin.
Die geänderten Trinkgewohnheiten, durch den Absinth, die grüne Stunde, wie sie in ganz Paris um die Mittagszeit zelebriert wurde, änderte dies zumindest in der französischen Hauptstadt. Und nach und nach war es auch in anderen großen Städten möglich, dass eine Frau, die nicht als Prostituierte arbeitete, in der Öffentlichkeit ein hochprozentiges alkoholisches Getränk trank. Absinth machte dies möglich. Das war wie eine kleine Revolution. Aber auch bekannte Absinthtrinkerinnen, z.B. Martha Hari, legalisierten dieses Getränk. Auch wenn Martha Hari bekanntermaßen einige umstrittene Rolle spielte. Als Tänzerin, gerüchtweise auch als Kurtisanin, und einiges andere mehr. Sie wurde bewundert und gefasst, dennoch war sie eine Vorreiterin. Zudem übt Absinth eine ganz besondere Wirkung auf Frauen aus. Glaubt man anderen Konsument, so bewirkt Absinth, dass die Frau besonders anschmiegsam gegenüber der Männer Welt wird.
Möchte man als Frau heutzutage einen Absinth trinken, ist dies im Gegensatz zu früher, überhaupt kein Problem. Man setzt sich an den Computer, geht ins Internet, und kann da ganz einfach einen Absinth bestellen.
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